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sebs (28)  Moderator a.D.

Dabei seit: Nov 04 Beiträge: 1628 Wohnort: Paderborn
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Verfasst am: So, 30.12.07, 20:11 Titel: |
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| paderfan hat folgendes geschrieben: |
Warum eigendlich keine MVA?
Wir alle sorgen für jede menge Müll... und der muss ja irgendwo hin.
Oder denkt einer wicklich ernsthaft daran weniger Müll zu produzieren?
In dieses Sinnen nen guten Rutsch |
Lies mal ein bisschen in diesem Faden, dann siehst du die glasklaren Argumente - andererseits gut, dass das Thema mal wieder hochkommt, aktuell ist es ja weiterhin, die Presse ist voll damit und mal schauen wie das Gutachten ausgeht, ob die Stadt die Durchleitungsrechte verweigern darf! |
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felixstaratschek Eingelebt

Dabei seit: Sep 07 Beiträge: 120 Wohnort: Radevormwald
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felixstaratschek Eingelebt

Dabei seit: Sep 07 Beiträge: 120 Wohnort: Radevormwald
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felixstaratschek Eingelebt

Dabei seit: Sep 07 Beiträge: 120 Wohnort: Radevormwald
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captain-koma (27)  Stadtbekannt

Dabei seit: März 03 Beiträge: 709 Wohnort: Stadtheide - PB
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Verfasst am: Sa, 28.06.08, 13:39 Titel: |
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ich hab deine sachen nur mal so überflogen ... hast du eine alternative zur verbrennung? deponieren? MBAs? _________________ Das Reh springt hoch , das Reh springt weit , warum auch nicht... es hat ja Zeit !  |
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felixstaratschek Eingelebt

Dabei seit: Sep 07 Beiträge: 120 Wohnort: Radevormwald
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wizard (34)  Eingelebt
Dabei seit: Aug 05 Beiträge: 118 Wohnort: Paderborn
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Verfasst am: Mo, 11.08.08, 20:02 Titel: |
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[Ironie]Ich freu mich schon ganz doll
Keine Fruchtsaftprodukte mehr aus Discountern - außer es steht Wesergarten drauf
Kein Dosengemüse/Glasgemüse mehr aus Discountern
Kaum noch Softgetränke aus Discountern, außer es kommt sicher nicht aus dieser Stadt
Kein Fleisch mehr aus dieser Stadt.
Kein Bier mehr aus dieser Stadt.
Noch einen wichtigen Produzenten aus der Ecke vergessen?
[/Ironie] _________________ Nimm das Leben nicht zu ernst. Es ist ja nicht von Dauer. |
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pornomirko (32)  Stadtbekannt

Dabei seit: März 04 Beiträge: 849 Wohnort: Paderborn
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Verfasst am: Di, 12.08.08, 00:50 Titel: |
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@ felix :
Ich hab ja nichts gegen Dein politisches Engagement .... aber meinst nicht, daß Du in sehr vielen Dingen ZU RADIKAL denkst und somit an Realitätsverlust leidest?!?!?!! ....daß meine ich NICHT IRONISCH!!!
Ich bin genauso wie Du "franziskaner-nah" .... nicht minder katholisch .... hab auch keinen Bock auf eine MVA auf´m Mönkeloh etc. pp. ..... aber in vielen Dingen vernachlässigst Du das "Allgemein-Wohl" unserer Gesellschaft, indem Du denkst, daß DEINE Wertvorstellungen die aller sind bzw. allen gut tun würden ---> dies ist aber nicht der Fall!!
Zuoft hängt nämlich an diesem "Allgemein-Wohl" ein viel zu langer Rattenschwanz, der "Pauschal-Lösungen" nicht zulässt, da vieles zu komplex ist!
Radikales Denken widerum neigt zu Pauschal-Lösungen, und verliert somit die Registrierung der Realität!!
Würde man dennoch manch radikale Forderungen einfach auch so radikal Umsetzen, so würde ich an der hiesigen Demokratie zweifeln, da "Radikalität" und "Demokratie" nicht zueinander passen!! _________________ * LIFE IS TOO SHORT FOR BORING PARTIES !! *
* *
* *
Erst wenn die letzte Öl-Plattform versenkt ist und die letzte Tankstelle geschlossen hat, dann wird wohl jeder merken, daß Greenpeace nachts kein Bier verkauft!!! |
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felixstaratschek Eingelebt

Dabei seit: Sep 07 Beiträge: 120 Wohnort: Radevormwald
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Verfasst am: Di, 12.08.08, 18:46 Titel: |
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| pornomirko hat folgendes geschrieben: |
@ felix :
.... aber meinst nicht, daß Du in sehr vielen Dingen ZU RADIKAL denkst und somit an Realitätsverlust leidest?!?!?!! ...
Ich bin genauso wie Du "franziskaner-nah" .... nicht minder katholisch .... |
Es steht mir nicht zu zu Urteilen, aber wenn Du katholisch sein willst und ein Franciskusanhänger, dann kommt mir schon bei deinem Spitznamen die Frage nach dem Realitätsverlust auf.
Aber diese Frage sollten wir so bei keinem Stellen, sondern die Sachpunkte zur Diskussion, wo wir meinen, der andere könnte vom Realitätsverlust befallen ist. Leiden tut man ja nicht unbedingt darunter, das man Realitätsverlust hat, im Ggt. die Realität ist oft viel leidvoller oder sie wird leidvoller durch den Realitäts- oder Verantwortungsbewusstseinsverlust der Machthabenden. Da ich aber nicht ausschließen kann, dass ich ein irregeleiteter Vollidiot bin, auch wenn ich hoffe, dass ich das nicht bin, bin ich nun mal gespannt auf Deine Gründe für Deine Annahme. Bringe aber die Gründe in das jeweilige Thema. Hier haben die nur in Bezug auf Müllverrbrennung was zu suchen.
Aber auch hier kann man Politikern Fragen stellen, u.a. zur Abfallpolitik:
www.abgeordnetenwatch.de _________________ Wer den Kopf in den Sand steckt, knirscht später mit den Zähnen.
http://sites.google.com/site/oekoradevormwald
http://twitter.com/FJStaratschek |
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felixstaratschek Eingelebt

Dabei seit: Sep 07 Beiträge: 120 Wohnort: Radevormwald
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Verfasst am: Fr, 12.12.08, 01:09 Titel: |
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Tolle Nachrichten kamen da aus Paderborn. Die Bezirksregierung genehmigt den Müllofen nicht.
Aber jetzt sollten die Paderborner auch alles tun, das ihr eigener Müll nicht woanders verbrannt wird. Die Uni und der industrielle Maschinenbau in Paderborn könnten sich die Umsetzung des Kryo- Recyclings auf die Fahnen schreiben. Der Vortrag von Pfingsten 2008 liegt nun auch auf Englisch vor und kann so Freunden in anderen Ländern zugänglich gemacht werden: www.buendnis-zukunft.de/phpBB2/viewtopic.php?t=174 . Ich durchforste das netz nach Mail- Anschriften englischsprachiger Umweltgruppen und aktiver Personen, damit das Thema die nötige Aufmerksamkeit bekommt.
Und damit auch andere Orte künftig nicht den gleichen Kampf kämpfen müssen, wie Paderborn, bitte ich alle diesen Link bekannt zu machen und dort die Petition zu unterschreiben. Müllverbrennung ist kein Recycling. Und wenn die Paderborner jetzt froh sind, das der Kelch an ihnen vorüber ging, so sollten diese jetzt mit allen anderen Orten solidarisch sein, wo MVA geplant oder betrieben werden:
www.petitiononline.com/noburn08/ _________________ Wer den Kopf in den Sand steckt, knirscht später mit den Zähnen.
http://sites.google.com/site/oekoradevormwald
http://twitter.com/FJStaratschek |
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felixstaratschek Eingelebt

Dabei seit: Sep 07 Beiträge: 120 Wohnort: Radevormwald
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Verfasst am: Sa, 11.12.10, 16:17 Titel: |
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Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
Kreisgruppe Paderborn
Michael Schneider Herbert Gruber
Bonifatiusweg 12c Von Bodelschwingh Weg 64
33102 Paderborn 33175 Bad Lippspringe
den 23.11.2010
An
Kreis Paderborn
Landrat Manfred Müller
Aldegreverstraße 10-14
33102 Paderborn
Gemeinde Altenbeken
Bürgermeister Hans Jürgen Wessels
Bahnhofstraße 5a
33184 Altenbeken
Stadt Bad Lippspringe
Bürgermeister Andreas Bee
Fr.-Wilh.-Weber-Platz 1
33175 Bad Lippspringe
Stadt Bad Wünnenberg
Bürgermeister Winfried Menne
Zur alten Buche 6
33181 Bad Wünnenberg
Gemeinde Borchen
Bürgermeister Reiner Allerdissen
Unter der Burg 1
33178 Borchen
Stadt Delbrück
Bürgermeister Werner Peitz
Lange Straße 41
33129 Delbrück
Gemeinde Hövelhof
Bürgermeister Michael Berens
Schlossstraße 14
33161 Hövelhof
Stadt Lichtenau
Bürgermeister Dieter Merschjohann
Lange Straße 39
33165 Lichtenau
Stadt Paderborn
Bürgermeister Heinz Paus
Am Abdinghof 11
33095 Paderborn
Stadt Salzkotten
Bürgermeister Michael Dreier
Marktstraße 8
33154 Salzkotten
Stadt Büren
Bürgermeister Burkhard Schwuchow
Königstraße 16
33142 Büren
Einführung der Wertstofftonne und Abschaffung des „Gelben Sacks“ im Kreis Paderborn
Sehr geehrter Herr Landrat,
sehr geehrte Herren Bürgermeister,
in der EU-Abfallrahmenrichtlinie und im Entwurf für ein neues Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) ist aus Gründen der Rohstoffschonung und des Klimaschutzes vorgegeben, dass wertstoffhaltige Abfälle (Papier, Glas, Metalle, Kunststoffe) spätestens bis zum Jahr 2015 getrennt zu sammeln und zu verwerten sind.
Die Getrennterfassung von Papier, Glas und Bioabfällen ist im Kreis Paderborn bereits flächendeckend umgesetzt. Im privatwirtschaftlich organisierten „Gelben Sack“ werden zudem lizensierte Verpackungsabfälle aus Kunststoffen, Verbundstoffen und Metallen (Blechdosen) gesammelt. Im Restmüll landen aber noch beträchtliche Mengen werthaltiger Abfälle, insbesondere Kunststoffe, die künftig nicht mehr in die „Graue Tonne“ geworfen werden dürfen. Das stellt auch die Kommunen im Kreis Paderborn, die für die Einsammlung der Abfälle aus Haushalten zuständig sind, und den Kreis Paderborn als entsorgungspflichtige Körperschaft vor neue Herausforderungen.
Im Vorgriff auf die gesetzlichen Anforderungen wird die Einführung einer sog. Wertstofftonne bereits in vielen Städten und Landkreisen vorbereitet. In der Stadt Dortmund wird es die Wertstofftonne schon ab 01.01.2011 flächendeckend im gesamten Stadtgebiet geben. Der BUND-Kreis-vorstand Paderborn stimmt mit den kommunalen Spitzenverbänden überein, dass die Erfassung haushaltsnaher Abfälle und somit auch die Wertstofftonne – ebenso wie die „Blaue Papiertonne“ –in die Trägerschaft der Kommunen gehört. Nur so sind eine kontinuierliche und umweltverträgliche Daseinsfürsorge für die Bürger/innen sowie stabile Abfallgebühren dauerhaft zu gewährleisten.
Zur Situation im Kreis Paderborn:
Der Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb Paderborn (ASP) ist vom Betriebsausschuss am 17.11.2010 mit den Stimmen aller im Stadtrat vertretenen Parteien beauftragt worden, die flächendeckende Einführung einer Wertstofftonne in der Stadt Paderborn zum frühest möglichen Zeitpunkt vorzubereiten. In der Wertstofftonne sollen auch Verpackungsabfälle eingesammelt werden, so dass der bei den Bürgern/innen ungeliebte „Gelbe Sack“ in Paderborn abgeschafft werden kann. Der ASP beabsichtigt, mit Bielefeld und Hamm zu kooperieren, zur Klärung der komplexen abfallwirtschaftlichen und rechtlichen Fragen qualifizierte Beratungsunternehmen einzuschalten und Verhandlungen mit den Betreibern des „Gelben Sacks“ aufzunehmen. Bereits ab 01.07. 2011 sollen Wertstoffe aus Haushalten in einem Paderborner Stadtteil getrennt gesammelt werde.
Der Abfallverwertungs- und Entsorgungsbetrieb (AVE) des Kreises Paderborn schiebt die Einführung einer Wertstofftonne dagegen auf die lange Bank und droht das Thema zu verschlafen. In einer Vorlage vom 28.09.2010 hat die Kreisverwaltung mitgeteilt, dass die Novellierung des KrWG abgewartet werden soll. In der AVE-Betriebsausschusssitzung am 10.11.2010 wurde eine Erörterung dieser Position abgelehnt. Da absehbar ist, dass das novellierte KrWG frühestens im Sommer 2011 – womöglich auch erst Ende 2011 – in Kraft treten wird, würde das bedeuten: Während die Vorbereitungen zur Einführung der Wertstofftonne in der Stadt Paderborn mit Hochdruck vorangetrieben werden, will der AVE nach eigenem Bekunden noch monatelang untätig bleiben. Der Kreis Paderborn beschwört damit die Gefahr herauf, dass private Entsorger die haushaltsnahe Erfassung von Wertstoffen mit negativen Folgen für die öffentliche Abfallentsorgung und die kommunalen Abfallgebühren in die Hand nehmen.
Es ist unverständlich und nicht nachvollziehbar, dass bezüglich der Einführung der Wertstofftonne und der Abschaffung des „Gelben Sacks“ offenbar keine Abstimmung zwischen dem Kreis Paderborn, der Stadt Paderborn und den übrigen Gemeinden im Kreisgebiet erfolgt ist. Aus Sicht der BUND-Kreisgruppe ist eine Kooperation zwischen den Kommunen, dem ASP der Stadt Paderborn und dem AVE des Kreises Paderborn geboten – nicht nur, um Synergieeffekte zu nutzen und Kosten zu sparen, sondern auch, um Fragen der Sortierung und Wertstoffvermarktung gemeinsam zu klären und gegenüber den Betreibern des „Gelbe-Sack-Systems“ geschlossen aufzutreten.
Die BUND-Kreisgruppe Paderborn appelliert an den Kreis Paderborn sowie die Städte und Gemeinden im Kreis Paderborn, bezüglich der Wertstofftonne dringend zu kooperieren und sich abzustimmen, bevor die Vorbereitungen in der Stadt Paderborn nicht mehr einholbar sind. Der Kreis Paderborn sowie die Städte und Gemeinden sollten zusammen mit der Stadt Paderborn bzw. dem ASP die Einführung der Wertstofftonne im gesamten Kreisgebiet zügig in Angriff nehmen – das ist sowohl im Interesse des Ressourcen- und Klimaschutzes als auch zur Gewährleistung der Daseinsfürsorge für die gebührenzahlenden Bürger/innen geboten.
Zu Ihrer Information fügen wir ein Hintergrundpapier zum Thema „Wertstofftonne“ bei, in der besonders auf die Situation im Kreis Paderborn eingegangen wird.
Mit freundlichen Grüßen
Herbert Gruber Michael Schneider
Sprecher der BUND-Kreisgruppe Paderborn Sprecher der BUND-Kreisgruppe Paderborn _________________ Wer den Kopf in den Sand steckt, knirscht später mit den Zähnen.
http://sites.google.com/site/oekoradevormwald
http://twitter.com/FJStaratschek |
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felixstaratschek Eingelebt

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