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Nobby (27)  Admin a.D.
Dabei seit: Nov 02 Beiträge: 8026 Wohnort: Heidelberg
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Verfasst am: Mi, 14.12.05, 19:41 Titel: |
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| dahooky hat folgendes geschrieben: |
| Ich würde es schon so aufteilen: ein Schulsystem (sein es Gymnsien) für die gezielte Fortbildung fürs spätere Studium und ein Schulsystem für die gezielte Vorbereitung auf eine Ausbildung (zusammengelegte Real- und Hauptschulen). Dabei könnte ich mir vorstellen, dass in solch Schulen Tätigkeiten aus dem Bereich der Berufsschulen vorweg genommen werden. |
Dann muss der Schüler bzw. die Eltern ja schon in der Grundschule entscheiden, welchen Weg er gehen wird. Findest du das nicht ein wenig verfrüht? Oder wie meinst du das?
cu. _________________ come on sucker, lick my battery. |
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dahooky (30)  Moderator

Dabei seit: Jun 05 Beiträge: 1398 Wohnort: Paderborn
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Verfasst am: Mi, 14.12.05, 19:54 Titel: |
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hm, da hast du natürlich auch recht! Vielleicht verändert man die Zeiten?
Man nennt es zwar noch Grundschule, weil dort das Grundwissen vermittelt werden sollte, jedoch lässt man dies von der 1.-6. Klasse z. B. laufen. Dies hat natürlich nun ganz harte Einschnitte, da viele Grundschulen dann gar keine Möglichkeiten hätten dies zu relaisieren.
Über das wie kann man ja streiten, aber...
Aber siehst du nicht auch diesen Trend? Viele Gymnasiasten entscheiden sich für normale Ausbildungsberufe, dabei sollte sie aufs Studium vorbereitet werden. Die Wirtschaft wiederum "verlangt" Abitur für Jobs wie Bürokauffrau oder Industriekaufmann. Vielleicht kann man sie sogar verstehen, da die Wirtschaft schimpft, dass andere Schüler zu schlecht ausgebildet sind.
Schaffe ich es aber gezielter auszubilden, dann kann ich beide Seiten bedienen. Die Wirtschaft ist über die "Spezialisten" erfreut (ein Abiturien kann im Gegensatz zu den "EcoEdu" z. B. noch nicht schweißen, pfeilen, Buchführung etc.) und die Abiturien sind noch besser für das folgende Studium vorbereitet. |
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Commander (31)  Lokalmatador


Dabei seit: Sep 02 Beiträge: 5764 Wohnort: PB Pride!
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Verfasst am: Mi, 14.12.05, 20:01 Titel: |
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| Nobby hat folgendes geschrieben: |
| dahooky hat folgendes geschrieben: |
| Ich würde es schon so aufteilen: ein Schulsystem (sein es Gymnsien) für die gezielte Fortbildung fürs spätere Studium und ein Schulsystem für die gezielte Vorbereitung auf eine Ausbildung (zusammengelegte Real- und Hauptschulen). Dabei könnte ich mir vorstellen, dass in solch Schulen Tätigkeiten aus dem Bereich der Berufsschulen vorweg genommen werden. |
Dann muss der Schüler bzw. die Eltern ja schon in der Grundschule entscheiden, welchen Weg er gehen wird. Findest du das nicht ein wenig verfrüht? Oder wie meinst du das?
cu. |
Naja, die Möglichkeit die Schulform zu wechseln könnte ja weiterhin bestehen! _________________
nisch mit mir, nisch mit dem Commander
Meine DVD-Sammlung
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manew (33)  Tech-Admin
Dabei seit: Mai 03 Beiträge: 547 Wohnort: An der Stümpelschen Mühle
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Verfasst am: Sa, 17.12.05, 01:40 Titel: |
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Kennt Ihr eigentlich das Schulsystem der DDR ?
Mal abgesehen von den politischen Einflüssen entspricht es eventuell den Erwartungen Connys, der eine mögliche Spezialisierung fordert und trotzdem die Notwendigkeit sieht eine praxisnahe und leistungsorientierte Ausbildung für "Nicht-Studenten" befürwortet.
Neben der üblichen Schule, in der nach und nach die Talente der Schüler erkannt und gegebenfalls gefordert wurden gab es Spezialschulen in denen offensichtliche Talente in Spezialschulen gefördert wurden..
http://www.mdr.de/umschau/909860.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Schulsystem_in_der_DDR
Es gab auch einen einheitlichen Lehrplan und wenn ich mich recht erinnere auch einheitliche Prüfungen, die dadurch vergleichbarer waren als es die Abiturzeugnisse aus verschiedenen Bundesländern heute sind.
Ich lehne den Wettbewerb zwischen verschiedenen Schulen nicht ab, der fördert den Einsatz der Lehrer und Schüler, die besser sein wolen als der Durchschnitt.
In der DDR gab es z.B. Wettkämpfe zwischen den Schulen im Bereich Sport, Schach und Mathematik (evtl. noch mehr von dem ich nicht weiss)... dadurch waren die Schulen vergleichbarer, die öffentlichen Feste waren recht groß, Eltern konnten sich über die Leistungen der Lehrer an verschiedenen Schulen so ein Bild machen und Einfluss darauf nehmen in welche Schule Ihr Kind geht.
Wenn ich vergleiche wie viele Prüfungen und welchen Prüfungsumfang ich im Abitur im Vergleich zu meiner Mutter hatte, muss ich sagen hat es mich gut erwischt. Schade eigentlich, dass ich in der Schule nicht mehr kochen, mauern,schweizen, drehen etc. gelernt habe....
"Werken" hat mir trotzdem gefallen, da haben wir wenigstens gelötet, nen Vogelhaus gebaut oder selbst Teile aus Plaste und Elaste hergestellt.. gibt es so etwas eigentlich noch ?
Aber ich komm ins Plaudern...
Zusammenfassung:
Ich finde eine breite Grundbildung im Alter von 3 bis 17 Jahren gut, bei der Talente schon explizit gefördert werden. Nach dieser Zeit kann auf Grund von einheitlichen Prüfungen und Eignungstests entschieden werden, ob in weiteren 2 Jahren das Abitur abgelegt wird um auf das Studium vorbereitet zu sein. Die Entscheidung sollte objektiv anhand der Leistungen getroffen werden und in der Regel nur einen kleinen Teil der Schülerschaft betreffen... _________________ - Meine Meinung ist MEINE Meinung, und jeder darf seine eigene haben! -
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dahooky (30)  Moderator

Dabei seit: Jun 05 Beiträge: 1398 Wohnort: Paderborn
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Verfasst am: Do, 19.01.06, 10:01 Titel: |
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Nach der Schulpolitik steht nun die Familienpolitik ganz oben auf der Tagesordnung in der neuen Regierung. Dabei besonders im Blickpunkt ist die Familienförderung durch steuerliche Absetzbarkeit der Betreuungskosten.
Und schon stehen die Zeichen auf Sturm, denn der eine spricht sich dafür aus, da es die "Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Familien, wo beide Elternteile berufstätig sind, erhöht".
Die anderen sagen "Geringverdienern und Alleinerziehenden" müssten auch beachtet werden.
Dabei geht es quer durch alle Lager, jeder kommt zu Wort und vorher weiß man genau so viel wie nachher.
Ist da eine Wille zum "gemeinsamen Ziel"?
Oder stehen schon wieder alle Zeichen auf Wahlkampf? |
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