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Petition gegen Studiengebühren
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fry (31) Geschlecht: Männlich
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BeitragVerfasst am: Mi, 07.07.04, 18:31    Titel: Petition gegen Studiengebühren Antworten mit Zitat

http://www.foruni.de/petition/

Es geht hier um den Versuch, 1.000.000 Stimmen zusammenzukriegen (das Ding ist jetzt bei ca. 177.000, also etwa 1/9) - es gibt da nämlich eine EU Richtlinie, wonach Petitionen, die von über 1.000.000 EU Bürgern
unterzeichnet werden, vom Gesetzgeber nicht übergangen werden können.

Ich fänds klasse, wenn sich auch nen paar Nicht-Studies eintragen
würden, weil besonders, wenn ihr mal studieren wollt betrifft euch das ja auch.
Und wenn ihr nicht studieren wollt, tut ihr damit zumindest denen einen
Gefallen, dies doch wollen!
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PhilS. (29) Geschlecht: Männlich
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Dabei seit: März 03
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BeitragVerfasst am: Mi, 07.07.04, 18:50    Titel: Antworten mit Zitat

ABSOLUT DAGEGEN!!!
Was spricht gegen Studiengebüren ab einer gewissen Studiendauer oder allgemeine Gebüren? Warum kein Studienkonto?
Naja, hauptsache alles ablehnen was einem auch nur im geringsten Nachteile bringen würden.
Deutschland muss sparen, aber schonmal garnicht bei mir, meinen Freunden und Bekannten oder sonst bei irgendetwas was mich auch nur im geringsten betrifft Wandsmiley
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Toleranz ist das Mischgefühl aus Ekel und Mitleid!

Ich bin jung und erfahren, sowas findet man sonst nur auf dem Straßenstrich!
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azet (31) Geschlecht: Männlich
Wahrer Paderborner


Dabei seit: Dez 03
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Wohnort: Paderborn

BeitragVerfasst am: Mi, 07.07.04, 19:11    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab auf der Arbeit nen Kollegen ü40 der ist auch noch "Student". Jetzt ärgert er sich über die Gebühren weil sich dann seine Rechnung mit dem Semesterticket und den Vergünstigungen nicht mehr lohnt. Jetzt muss er sich doch glatt ne Bahnkarte kaufen der arme. Aus dieser Sicht finde ich die Gebühren auch Sinnvoll und kann das nicht unterstützen. sry
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Nobby (27) Geschlecht: Männlich
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Dabei seit: Nov 02
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Wohnort: Heidelberg

BeitragVerfasst am: Mi, 07.07.04, 19:57    Titel: Antworten mit Zitat

PhilS. hat folgendes geschrieben:
ABSOLUT DAGEGEN!!!
Was spricht gegen Studiengebüren ab einer gewissen Studiendauer oder allgemeine Gebüren? Warum kein Studienkonto?
Naja, hauptsache alles ablehnen was einem auch nur im geringsten Nachteile bringen würden.
Deutschland muss sparen, aber schonmal garnicht bei mir, meinen Freunden und Bekannten oder sonst bei irgendetwas was mich auch nur im geringsten betrifft Wandsmiley

Ah ja... stimmt, Deutschland muss sparen. Das ist natürlich bei der Bildung am sinnvollsten... ich meine, wer braucht die schon? Nur weil das ein Grundbedürfnis des Menschen und die Basis für eine gemeinsame Zukunft ist? Also bitte...

doof

Sarkasmus beiseite... welcher Student (ohne überreiche Eltern oder Fulltime-Job) kann sich denn über EUR 600,- pro Semester Studiengebühren leisten? Und das nur weil man ein paar Semester zu lange braucht? Ich finde da jede Diskussion überflüssig, mir sind die AStA-Beiträge (momentan ca. EUR 130,- pro Sem.) schon irgendwie zu hoch... motzen

@azet: Urteilst du neuerdings nach dem Racheprinzip? Kann doch nicht sein, dass das ausschlaggebend ist... Rolling Eyes

cu.
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DiE GeLbWuRsT (34) Geschlecht: Männlich
Wahrer Paderborner


Dabei seit: Jun 03
Beiträge: 1309
Wohnort: Paderborn

BeitragVerfasst am: Mi, 07.07.04, 20:01    Titel: Antworten mit Zitat

Im Prinzip habt ihr ja recht. Aber

Die Gebühren kommen nicht den Studenten zugute, oder auch nur annähernd der Verbesserung des Studiums in Deutschland, was im Prinzip für das gesammte Land gut wäre.

Dein Kollege mag zwar Ü40 sein, aber wenn er normal Kohle verdient, muss er genauso Steuern latzen wie jeder andere auch. Wenn er auf Studentenniveau arbeitet, dann muss er eh sparen wo geht. Was solls also mit diesem bisschen Semesterticket, was übrigens auch nicht wirklich mit den Studiengebühren zu tun hat.
Ausserdem, ich z.B. zahle Semsterticket etc. und nutze das nicht wirklich. Gut selbst schuld, aber dann macht es auch nichts aus, wenn jmd. Anderes es nutzt, wobei er sogar noch dafür bezahlt.

Abgesehen davon, werden jetzt schon wieder die normalen Semesterbeiträge für alle Studenten erhöht, weil so viele das Studium wegen der Gebühren geschmissen haben, so das jetzt Einnahmen fehlen, die wieder auf alle umgelegt werden.

Ob das alles so richtig ist ...
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Nobby (27) Geschlecht: Männlich
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Dabei seit: Nov 02
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BeitragVerfasst am: Mi, 07.07.04, 20:10    Titel: Antworten mit Zitat

Das Semesterticket hat mit den Studiengebühren nichts zu tun, sondern wird zusammen mit dem AStA-Beitrag gezahlt. Momentan wird an der UPB eine Urabstimmung vorangetrieben, die die Studierenden selbst befragen soll, ob weiterhin ein Semesterticket gewünscht wird oder nicht. Wer will, dass es eine solche Urabstimmung geben soll, sollte diese Woche noch im Mensa-Foyer seine Unterschrift abgeben... wer's nicht tut, darf sich nicht beschweren, wenn über das Semesterticket über unseren Köpfen bestimmt wird.

cu.
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azet (31) Geschlecht: Männlich
Wahrer Paderborner


Dabei seit: Dez 03
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Wohnort: Paderborn

BeitragVerfasst am: Mi, 07.07.04, 20:56    Titel: Antworten mit Zitat

Nobby hat folgendes geschrieben:
@azet: Urteilst du neuerdings nach dem Racheprinzip? Kann doch nicht sein, dass das ausschlaggebend ist... Rolling Eyes

cu.


Hä? Rache? Hab ich was verpasst? Wofür müsst ich mich denn rächen?

Aber Du hast insofern recht, dass ich von dem Thema keine Ahnung habe und deswegen dazu auch nichts vernünftiges sagen kann. Vielleicht war mein Beispiel ein schlechtes und Insgesamt ist es eine Riesenschweinerei. Wahrscheinlich ist es auch so.
Denn es stimmt schon: Bildung sollte für jeden der sie nutzen will ohne Hindernisse erreichbar sein.

Am besten ich denk doch nochmal über die Thematik nach Wink
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Nobby (27) Geschlecht: Männlich
Admin a.D.


Dabei seit: Nov 02
Beiträge: 8026
Wohnort: Heidelberg

BeitragVerfasst am: Mi, 07.07.04, 21:08    Titel: Antworten mit Zitat

azet hat folgendes geschrieben:
Hä? Rache? Hab ich was verpasst? Wofür müsst ich mich denn rächen?

Kann ich dir nicht sagen. Aber Argumente à la "Der ist doof, der hat sowas nicht verdient!" (überspitzt) gehören nun mal zum Racheprinzip... Razz

azet hat folgendes geschrieben:
Am besten ich denk doch nochmal über die Thematik nach Wink

Guter Plan... Very Happy

cu.
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Zilli78 Geschlecht: Weiblich
Stadtbekannt


Dabei seit: Apr 03
Beiträge: 789

BeitragVerfasst am: Do, 08.07.04, 07:26    Titel: Antworten mit Zitat

Über 600,00 Euro pro Semester ... ach, wär das ein Spotpreis für mein Studium gewesen u. ich konnte nicht nebenbei arbeiten. Crying or Very sad Einige von uns haben einen Kredit aufgenommen, um sich das Studium zu finanzieren. ...

So Leute, die normal arbeiten u. sich einschreiben lassen, die finde ich schon reichlich arm. Die verdienen doch Kohle u. lassen sich nur einschreiben, um günstig zu leben. Solche sollten definitiv darausgefischt werden durch solche Maßnahmen.

Ich finde auch Studiengebühren ab einer gewissen Studiendauer sinnvoll. Also nicht, wenn man "nur" 2-3 Semester länger braucht. Aber Langzeitstudenten sollten damit mal in die Gänge gebracht werden.

Einige Studis machen ja viel Party während ihres Studiums. Dann können sie die Zeit auch im Arbeiten investieren, um ihre Studiengebühren begleichen zu können. Viele gehen ja nur deswegen studieren, weil es ja toll ist, so viel Freizeit zu haben u. so viele Parties mitnehmen zu können.
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celestial (28) Geschlecht: Männlich
Stadtbekannt


Dabei seit: Jul 03
Beiträge: 534
Wohnort: Hiltown

BeitragVerfasst am: Do, 08.07.04, 07:50    Titel: Antworten mit Zitat

*mit dem Kopf nick* Schöner hätte ich es auch nicht formulieren können Zilli Smile

Nein aber echt mal diese Erhöhung soll ja nun wirklich nicht nach 2-3 Semester kommen sondern nach ein paar mehr und wer studieren geht weiss das er auch was dafür tun muss und wer das nicht tut muss halt mit den Konsequenzen Leben.

Nur mal so zum vergleich ne Realschule geht 6 Jahre und man kann durch wiederholung theoretisch 9 draus machen und wenn man es dann noch nicht geschafft hat dann fliegt man und bei der Uni werden dann irgendwann die Gebühren angehoben.
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Streite nie mit Idioten! Sie ziehen dich erst auf ihr Niveau herunter und schlagen dich dort mit ihrer Erfahrung!
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Arne (32) Geschlecht: Männlich
Wahrer Paderborner


Dabei seit: Jun 03
Beiträge: 1261
Wohnort: Brilon / Paderborn

BeitragVerfasst am: Do, 08.07.04, 10:39    Titel: Antworten mit Zitat

Also, ich finde Studiengebühren okay, sofern man grob über die Regelstudienzeit kommt oder das Studium nicht wirklich ernst betreibt,
Allerdings auch nur, sofern das Geld auch wieder in Bildung investiert und nicht für irgendwelche Löcher in der staatskasse genutzt wird, wie es bei so vielen anderen Steuern auch der Fall ist.

@Zilli,
man kann Dein Studium auch nicht mit einem normalen Studium vergleichen. War eben eine private Hochschule, hat ein recht hohes ansehen udn Du warst nach lediglich 6 Semestern (wenn ich mich nicht täusche) fertig.

Ich hatte ja nebenan meine Berufsschule (ich denke, Du weißt welche ich meine) und mein Betrieb hat da so monatlich um die )laß mich lügen, weiß es nicht mehr genau und war auch ncihts offizielles) so um die 200 bis 400 Euro abgedrückt.

Davon hatten wir Bildung auf "höchstem Niveau", eine adäquate Rechnerausstattung und teure Dozenten (über die sich manchmal jedoch streiten ließe).
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"Je kleiner das Selbstbewusstsein, desto größer der Schmerz"
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Zilli78 Geschlecht: Weiblich
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Dabei seit: Apr 03
Beiträge: 789

BeitragVerfasst am: Do, 08.07.04, 10:52    Titel: Antworten mit Zitat

@Arne: Jepp, das kann man zwar nicht direkt vergleichen, aber trotzdem sind im Gegensatz dazu 600 Euro im Semester eher lapidar. Als Studi kann man gut nen 20 Std. Job in der Woche annehmen u. da hat man das Geld fix zusammen, denke ich. So einer war nämlich damals auch in meinem Betrieb. Dann mal am WE weniger ausgeben u. schon gehts. ... Und das mit dem "hohen Ansehen" möchte ich mal bezweifeln. Das ist nur ein Marketinggag, findest trotzdem nicht schneller u. einfacher ne Stelle hinterher.
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PhilS. (29) Geschlecht: Männlich
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Dabei seit: März 03
Beiträge: 453
Wohnort: Paderborn

BeitragVerfasst am: Do, 08.07.04, 16:55    Titel: Antworten mit Zitat

Nobby hat folgendes geschrieben:
PhilS. hat folgendes geschrieben:
ABSOLUT DAGEGEN!!!
Was spricht gegen Studiengebüren ab einer gewissen Studiendauer oder allgemeine Gebüren? Warum kein Studienkonto?
Naja, hauptsache alles ablehnen was einem auch nur im geringsten Nachteile bringen würden.
Deutschland muss sparen, aber schonmal garnicht bei mir, meinen Freunden und Bekannten oder sonst bei irgendetwas was mich auch nur im geringsten betrifft Wandsmiley

Ah ja... stimmt, Deutschland muss sparen. Das ist natürlich bei der Bildung am sinnvollsten... ich meine, wer braucht die schon? Nur weil das ein Grundbedürfnis des Menschen und die Basis für eine gemeinsame Zukunft ist? Also bitte...

doof

Sarkasmus beiseite... welcher Student (ohne überreiche Eltern oder Fulltime-Job) kann sich denn über EUR 600,- pro Semester Studiengebühren leisten? Und das nur weil man ein paar Semester zu lange braucht? Ich finde da jede Diskussion überflüssig, mir sind die AStA-Beiträge (momentan ca. EUR 130,- pro Sem.) schon irgendwie zu hoch... motzen

@azet: Urteilst du neuerdings nach dem Racheprinzip? Kann doch nicht sein, dass das ausschlaggebend ist... Rolling Eyes

cu.


Sooooo viel sind 600 € pro Semester garnicht! 100 € pro Monat -> 2 Abende Kellnern, mal etwas weniger Autofahren oder sonst irgendwo sparen, da sind 100 € schnell beiseite gelegt.
Z.B. in Australien kostet 1 Semester 7500$ <- das ist wirklich viel.

Ich sage ja nicht das Deutschland allgemein bei den Bildungsausgaben sparen soll (von meiner Seite aus sogar massiv erhöhen! Investition in Humankapital ist das beste was ein Staat machen kann). Ich finde nur diese Nehmermentalität von den meisten Studis zum kotzen!

Vorlesung um 7:30 und das Bett ist schön warm -> bleibe ich mal @ home und schlafe weiter. Einmal ist das nicht schlimm, aber bei vielen is das eher die Regel als eine Ausnahme. Oder auf Party und dafür dann nicht in die Uni, kein Problem und wenn es ne Anwesenheitsliste gibt kann ja auch jemad anderes eintragen...

Klar das man so nicht zügig mit seinem Studium fertig wird.
Oder die Leute die meinen sie müssten nebenher 20 Stunden arbeiten und dafür dann nicht in die Uni/lernen -> weniger Klausuren schreiben.
Warum sollen diese Leute keine Gebühren zahlen???
Vielleicht gäbe es durch Studiengebühren etwas weniger Studenten, aber die Leute die wirklich etwas lernen wollen/etwas aus sich machen wollen, wären immernoch da.

Man darf natürlich auch nicht einfach so ohne Ausgleich Studiengebühren einführen. Jeder der studieren möchte sollte auch die Möglichkeit dazu bekommen (wäre z.B. durch Bafögsatz erhöhung möglich -> die die das Geld brauchen bekommen genug und wenn jemand reiche Eltern hat sollen die halt auch zahlen.)

Ausserdem müsste bei einer Einführung von Studiengebühren natürlich auch darauf geachtet werden, dass das Geld direkt den Universitäten zukommt und nicht irgendwo zur Stopfung von Steuerlöcher verwendet wird.
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Ich bin jung und erfahren, sowas findet man sonst nur auf dem Straßenstrich!
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azet (31) Geschlecht: Männlich
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BeitragVerfasst am: Do, 08.07.04, 17:10    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab mich infomiert und ich stimme Zilli, Cele, Arne und Phil zu. Durch die Studiengebühren wird keiner vom Studieren abgehalten der wirklich studieren möchte. Keine Unterschrift von meiner Seite.

Oder gibt es noch Argumente die mich überzeugen?
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Nobby (27) Geschlecht: Männlich
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BeitragVerfasst am: Do, 08.07.04, 17:24    Titel: Antworten mit Zitat

Zilli78 hat folgendes geschrieben:
Als Studi kann man gut nen 20 Std. Job in der Woche annehmen
PhilS. hat folgendes geschrieben:
Oder die Leute die meinen sie müssten nebenher 20 Stunden arbeiten und dafür dann nicht in die Uni/lernen -> weniger Klausuren schreiben.
Warum sollen diese Leute keine Gebühren zahlen???

Wie gut, dass ihr euch einig seid, was? Very Happy

Dass es möglich ist, sich 600 Euro dazu zu verdienen, ist mir auch bewusst. Aber nur weil es geht, heißt das nicht, dass es richtig ist. Der Tenor lautet: Bildung MUSS gratis sein! Alles andere geht in die falsche Richtung...

PhilS. hat folgendes geschrieben:
Z.B. in Australien kostet 1 Semester 7500$ <- das ist wirklich viel.

Da hätte ich gerne mal eine Quellenangabe, ich halte die Zahl für ein wenig hoch gegriffen. Das diesjährige stern spezial CAMPUS & KARRIERE schreibt, dass der australische Student zwischen 2.300 und 3.800 Euro pro Jahr zahlt, die Gebühren sind je nach Fach unterschiedlich. Krasser sind da noch die USA: An staatlichen Hochschulen zahlt der Student im Schnitt 4.000 Dollar im Jahr, an privaten 18.000 Dollar und an der Harvard Business School sogar 33.650 Dollar pro Jahr. Aber was das Bildungssystem angeht, sollten die USA uns nun wirklich kein Vorbild darstellen.

Und nun das glänzende Idol: In Finnland zahlt der Student ganz einfach nichts. Es gibt nur eine geringe Semestergebühr, die zur Inanspruchnahme vieler Vergünstigungen berechtigt. Und wer jetzt bitte einmal an das Abschneiden Finnlands bei der PISA-Umfrage denkt, dem sollte sofort klar werden, in welche Richtung wir gehen müssen... Exclamation

cu.
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azet (31) Geschlecht: Männlich
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BeitragVerfasst am: Do, 08.07.04, 17:38    Titel: Antworten mit Zitat

Nobby hat folgendes geschrieben:
Der Tenor lautet: Bildung MUSS gratis sein! Alles andere geht in die falsche Richtung...


Bildung IST gratis
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Nobby (27) Geschlecht: Männlich
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BeitragVerfasst am: Do, 08.07.04, 17:52    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für deine ausführliche und vielaussagende Antwort.

cu.
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azet (31) Geschlecht: Männlich
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BeitragVerfasst am: Do, 08.07.04, 18:08    Titel: Antworten mit Zitat

Deine war auch nicht vielsagender. Du erweckst den Eindruck als wäre eine grundsätzliche Barriere für Leute die studieren wollen. Es klingt als würde Studieren per Default ab dem ersten Semester Summen kosten die normale sich nie leisten könnten. Es klingt als wäre studieren demnächst nur noch für privelegierte ein Thema. Fakt ist wer normal sein Studium absolviert bekommt diese Leistung nach wie vor gratis. Es wird euch Studenten kein außergewöhnliche unschaffbare Grenze gesetzet. Es wird nur verlangt dass Ihr das macht wofür ihr angefangen habt zu studieren. Wer sich auf sein Studium konzentriert wird keine Probleme haben dies in der Regelzeit zu schaffen. Und wer es nicht schafft aus welchen Gründen auch immer aber studieren will der wird deswegen nicht gezwungen aufzuhören. Wer finanziell nicht in der Lage ist kann das zur Not immer noch nachträglich begleichen. Es wird sich keiner einen Zacken aus der Krone brechen nur weil ihm durchaus nachvollziehbare und vor allem schaffbare Grenzen gesetzt sind.
btw. hab ich von Dir bisher auch kein vernünftiges Argument dagegen gehört..

Edit: das mit der Polemik hab ich mal gelöscht, muss ja nicht sein woll


Zuletzt bearbeitet von azet am Do, 08.07.04, 18:20, insgesamt ein Mal bearbeitet
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PhilS. (29) Geschlecht: Männlich
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BeitragVerfasst am: Do, 08.07.04, 18:08    Titel: Antworten mit Zitat

Nobby hat folgendes geschrieben:
Zilli78 hat folgendes geschrieben:
Als Studi kann man gut nen 20 Std. Job in der Woche annehmen
PhilS. hat folgendes geschrieben:
Oder die Leute die meinen sie müssten nebenher 20 Stunden arbeiten und dafür dann nicht in die Uni/lernen -> weniger Klausuren schreiben.
Warum sollen diese Leute keine Gebühren zahlen???

Wie gut, dass ihr euch einig seid, was? Very Happy

Dass es möglich ist, sich 600 Euro dazu zu verdienen, ist mir auch bewusst. Aber nur weil es geht, heißt das nicht, dass es richtig ist. Der Tenor lautet: Bildung MUSS gratis sein! Alles andere geht in die falsche Richtung...

Ich sage ja nicht das man es nicht schaffen kann 20h nebenher zu malochen, ich beschwere mich nur über Leute die, weil sie nebenher arbeiten das Studium schleifen lassen.
Ausserdem habe ich auch geschrieben das es trotzdem für jeden möglich sein muss zu studieren und man Studiengebühren z.B. über den Bafögsatz ausgleichen könnte.
Mir geht es nur darum das verdammt viele Studenten einfach so nebenher studieren und nichts für ihre Ausbildung tun.
UND GENAU SOLCHE LEUTE WÜRDE MAN MIT STUDIENGEBÜREN VON DEN UNIS FERNHALTEN!
Die Uni ist keine Durchlaufbecken für Leute die einfach nicht wissen was sie mit ihrer Zeit anfangen sollen, sondern dazu da Wissen zu vermitteln was einem nicht einfach zugeflogen kommt, sondern welches man sich selbstständig erarbeiten muss.

PhilS. hat folgendes geschrieben:
Z.B. in Australien kostet 1 Semester 7500$ <- das ist wirklich viel.

Da hätte ich gerne mal eine Quellenangabe, ich halte die Zahl für ein wenig hoch gegriffen. Das diesjährige stern spezial CAMPUS & KARRIERE schreibt, dass der australische Student zwischen 2.300 und 3.800 Euro pro Jahr zahlt, die Gebühren sind je nach Fach unterschiedlich. Krasser sind da noch die USA: An staatlichen Hochschulen zahlt der Student im Schnitt 4.000 Dollar im Jahr, an privaten 18.000 Dollar und an der Harvard Business School sogar 33.650 Dollar pro Jahr. Aber was das Bildungssystem angeht, sollten die USA uns nun wirklich kein Vorbild darstellen.

http://www.ranke-heinemann.de/ FAQ

Wie teuer ist das Studium?

Es werden Studiengebühren berechnet die zwischen 5500 A$ und 7000 A$ pro Semester liegen.
Hinzu kommt die studentische Krankenversicherung von 280 A$ sowie Beiträge zur Studentenschaft von ca. 100 A$ pro Jahr.

Hatte leider etwas zu hohe Zahlen im Kopf...

Und nun das glänzende Idol: In Finnland zahlt der Student ganz einfach nichts. Es gibt nur eine geringe Semestergebühr, die zur Inanspruchnahme vieler Vergünstigungen berechtigt. Und wer jetzt bitte einmal an das Abschneiden Finnlands bei der PISA-Umfrage denkt, dem sollte sofort klar werden, in welche Richtung wir gehen müssen... Exclamation

cu.


Finnlands Abschneiden bei der Pisa-Studie hängt herzlich wenig damit zusammen das man Gebührenfrei studieren kann.
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BeitragVerfasst am: Do, 08.07.04, 19:01    Titel: Antworten mit Zitat

azet hat folgendes geschrieben:
Du erweckst den Eindruck als wäre eine grundsätzliche Barriere für Leute die studieren wollen. Es klingt als würde Studieren per Default ab dem ersten Semester Summen kosten die normale sich nie leisten könnten. Es klingt als wäre studieren demnächst nur noch für privelegierte ein Thema. Fakt ist wer normal sein Studium absolviert bekommt diese Leistung nach wie vor gratis. Es wird euch Studenten kein außergewöhnliche unschaffbare Grenze gesetzet. Es wird nur verlangt dass Ihr das macht wofür ihr angefangen habt zu studieren. Wer sich auf sein Studium konzentriert wird keine Probleme haben dies in der Regelzeit zu schaffen. Und wer es nicht schafft aus welchen Gründen auch immer aber studieren will der wird deswegen nicht gezwungen aufzuhören. Wer finanziell nicht in der Lage ist kann das zur Not immer noch nachträglich begleichen. Es wird sich keiner einen Zacken aus der Krone brechen nur weil ihm durchaus nachvollziehbare und vor allem schaffbare Grenzen gesetzt sind.

Gut, da gebe ich dir recht... das klang wirklich etwas realitätsentfremdet. Und vielleicht sollte man die Studiengebühren tatsächlich nicht komplett abschaffen, sondern quasi als Abschreckung für Langzeitstudierende beibehalten.
Aber auf den von mir gefetteten Satz in deiner Aussage würde ich gerne nochmal genauer eingehen. Das Problem bei der Regelstudienzeit ist, dass sie, soweit ich weiß, auf Bundesebene beschlossen wird. Vielleicht müsste man hier mehr auf die einzelnen Studenten eingehen und das je nach Uni differenzieren. Beispiel: Hier in Paderborn ist die Quote der Informatik-Studenten, die in der genannten Zeit fertig wird, extrem gering... das beste Argument, welches gegen ein Informatik-Studium an der UPB spricht! Woran auch immer es liegt: Offenbar gehen meine Chancen hier als Info-Studi in Paderborn an den Semestergebühren vorbeizukommen gegen Null. Und das ist ein Punkt der mich sehr stört...
Das andere Problem bei der Sache ist die Zahl 1.5 (Studiengebühren zahlt, wer die 1.5fache Regelstudienzeit studiert), die eher auf 2 erhöht werden sollte. Beispiel: Angenommen Regelstudienzeit ist 8 Semester, 2 Semester hat man dann vielleicht noch im Ausland studiert, vielleicht mal 2 Semester geklüngelt und schon fällt man so gut wie in die Definiton des Langzeitstudenten. Da ist der Zeitraum imho einfach zu eng...

btw. Schön, dass du das mit der Polemik rausgenommen hast... Wink

PhilS. hat folgendes geschrieben:
Finnlands Abschneiden bei der Pisa-Studie hängt herzlich wenig damit zusammen das man Gebührenfrei studieren kann.

Vielleicht nicht direkt, aber indirekt sicher schon. Irgendwas mit ihrem Bildungssystem müssen die Finnen ja wohl richtig machen, was wir falsch machen... warum sollte das nichts mit den Studiengebühren zu tun haben?

cu.
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