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Wirtschaftliche Lage in Paderborn
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Arne (32) Geschlecht: Männlich
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Wohnort: Brilon / Paderborn

BeitragVerfasst am: Di, 06.07.04, 11:15    Titel: Wirtschaftliche Lage in Paderborn Antworten mit Zitat

Wer heute mal Zeitung (zumindest die grüne) gelesen hat wird es festgestellt haben- Wieder macht ein größeres Einzelhandelsunternehmen, der Eurospar in der Liborigalerie, dicht.

Neben Multistore (ehemals Kaufhalle), Dany wieder eines der größeren Unternehmen die im Citiybereich schließen.
Kaufhof soll es auch nciht so berauschend gehen.... (mal-ganz-vorsichtig-sag).

Über die großen wid ja noch berichtet, aber wenn ein "kleiner Laden" dicht macht erfährt das meist kaum jemand.

Meinungen dazu?
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azet (31) Geschlecht: Männlich
Wahrer Paderborner


Dabei seit: Dez 03
Beiträge: 1046
Wohnort: Paderborn

BeitragVerfasst am: Di, 06.07.04, 11:28    Titel: Antworten mit Zitat

Über Paderborn kann ich mir kein Urteil erlauben.
In meiner Heimatstadt (_etwas_ kleiner als PB) ist das auch so. Fast nur noch leere Schaufenster. Das ganze ist schon fast eine Spirale will ich mal sagen weil bei weniger Angebot der Bedarf grundsätzlich anderswo gedeckt wird und so der heimische Einzelhandel noch weniger bekommt.
Dafür haben dort hunderttausend Dönerbuden aufgemacht, echt übel Rolling Eyes
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kayla Geschlecht: Weiblich
Ortskenner


Dabei seit: März 04
Beiträge: 346
Wohnort: Paderborn

BeitragVerfasst am: Di, 06.07.04, 11:34    Titel: Re: Wirtschaftliche Lage in Paderborn Antworten mit Zitat

Arne hat folgendes geschrieben:
Über die großen wid ja noch berichtet, aber wenn ein "kleiner Laden" dicht macht erfährt das meist kaum jemand.


Warscheinlich sagt da keiner mehr was weil die Kleinen einfach noch öfter schließen als die Großen. Und weil da nicht so viele Arbeitsplätze dranhängen. auserdem sind die Großen meist bekannter...
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Zilli78 Geschlecht: Weiblich
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Dabei seit: Apr 03
Beiträge: 789

BeitragVerfasst am: Di, 06.07.04, 11:34    Titel: Antworten mit Zitat

Und in PB gibts etliche von diesen Ramschläden. Crying or Very sad

Schreckenberg macht zum Ende dieses Jahres auch zu. Filter hat auch zugemacht. Alt eingesessene PBer Läden. Ist aber auch kein Wunder ...

Jeder möchte wenig ausgeben u. kauft dann eher günstigere Ware, die nicht unbedingt so lange hält. Wenn es dann defekt ist, wird einfach neue günstige Ware gekauft. Qualitätsprodukte findet man dann zu höheren Preisen in solchen Fachgeschäften. Das will dann keiner bezahlen und die Fachgeschäfte können es nicht günstiger anbieten, weil sie sonst zugrunde gehen. Wenn man dann mal etwas Ausgefallenes sucht, gibts keine Fachgeschäfte mehr, weil die durch die Discounter in den Ruin getrieben worden sind. Ganz schön doof u. schade! ... und was kommt dann in den leer stehenden Laden?! ... Ramschläden oder SB-Bäcker oder die Räume stehen wochenlang leer.
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celestial (28) Geschlecht: Männlich
Stadtbekannt


Dabei seit: Jul 03
Beiträge: 534
Wohnort: Hiltown

BeitragVerfasst am: Di, 06.07.04, 11:45    Titel: Antworten mit Zitat

Jean Pascal ist auch raus.

Aber wenn man sich mal so umschaut und auch in die eigene Geldbörse schaut, merkt man das weniger drinne ist und so geht es vielen. Was machten man mit wenig Geld? Billige Produkte kaufen weil man dann vielleicht auch mal ein kleines bissl sparen kann. Dafür verzichtet man halt auf hohe Qualität und wer sagt das no name Produkte soviel schlechter sind??? Die können genauso lange halten und kosten wesentlich weniger.

Was ich im Prinzip damit sagen will und was denk ich jeder weiss und wer nicht der sollte mal Nachrichten schauen bzw. aufwachen ist, das die deutsche Wirtschaft total heruntergewirtschaftet und der Staat genauso. Deutschland hat inzwischen einen viel zuhohen Lebensstandard für die Verhältnisse die nur noch möglich sind. Aber wer will auf seinen jetzigen Lebensstandard schon verzichten gar einschränken?
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azet (31) Geschlecht: Männlich
Wahrer Paderborner


Dabei seit: Dez 03
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Wohnort: Paderborn

BeitragVerfasst am: Di, 06.07.04, 11:59    Titel: Antworten mit Zitat

celestial hat folgendes geschrieben:
Was ich im Prinzip damit sagen will und was denk ich jeder weiss und wer nicht der sollte mal Nachrichten schauen bzw. aufwachen ist, das die deutsche Wirtschaft total heruntergewirtschaftet und der Staat genauso.


Der Wirtschaft geht es prächtig aber der Staat ist ziemlich down das stimmt.

celestial hat folgendes geschrieben:
Deutschland hat inzwischen einen viel zuhohen Lebensstandard für die Verhältnisse die nur noch möglich sind. Aber wer will auf seinen jetzigen Lebensstandard schon verzichten gar einschränken?


Lokal (Deutschland) gesehen stimmt es so nicht dass wir über unsere Verhältnisse leben. Eigentlich im Gegenteil. Das ist nur die von den (u.a.) Politkern kommunizierte Meinung um die Anpassung nach unten zu ermöglichen. Ist ja angeblich auch unser letzter Strohalm um die ach so schlechte Wirtschaft zu retten..

Auch wenns keiner glaubt: Ich würd einen Teil meines Lebensstandards aufgeben wenn ich damit der Gemeinschaft nutzen könnte.
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hicks Geschlecht: Männlich
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Dabei seit: Okt 03
Beiträge: 220
Wohnort: Paderborn

BeitragVerfasst am: Di, 06.07.04, 12:03    Titel: Antworten mit Zitat

Ich fahr nur noch Roller oder Fahrrad Wink
Aber keine Angst, wenn die Wirtschaft erstmal richtig am Boden ist, kann es nur noch nach oben gehen!
Ich übe mich derzeit in Wildpflanzensammeln, damit ich demnächst keinen Hunger leiden muss.
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celestial (28) Geschlecht: Männlich
Stadtbekannt


Dabei seit: Jul 03
Beiträge: 534
Wohnort: Hiltown

BeitragVerfasst am: Di, 06.07.04, 12:09    Titel: Antworten mit Zitat

azet hat folgendes geschrieben:
celestial hat folgendes geschrieben:
Was ich im Prinzip damit sagen will und was denk ich jeder weiss und wer nicht der sollte mal Nachrichten schauen bzw. aufwachen ist, das die deutsche Wirtschaft total heruntergewirtschaftet und der Staat genauso.


Der Wirtschaft geht es prächtig aber der Staat ist ziemlich down das stimmt.


hmmm wenn es der Wirtschaft so prächtig geht warum werden immer mehr Leute in den Firmen entlassen und warum schließen immer mehr Firmen???? *grübel*

celestial hat folgendes geschrieben:
Deutschland hat inzwischen einen viel zuhohen Lebensstandard für die Verhältnisse die nur noch möglich sind. Aber wer will auf seinen jetzigen Lebensstandard schon verzichten gar einschränken?


azet hat folgendes geschrieben:
Lokal (Deutschland) gesehen stimmt es so nicht dass wir über unsere Verhältnisse leben. Eigentlich im Gegenteil. Das ist nur die von den (u.a.) Politkern kommunizierte Meinung um die Anpassung nach unten zu ermöglichen. Ist ja angeblich auch unser letzter Strohalm um die ach so schlechte Wirtschaft zu retten..


Also ich bin ziemlich zuversichtlich das wenn es weiter sogeht mit der Wirtschaft wir mehr oder minder in eine zwei Klassengesellschaft rutschen, vielleicht nicht ganz so extrem wie in Russland aber es wird kommen, die armen werden Ärmer die Reichen noch reicher und der Mittelstand zerbricht
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azet (31) Geschlecht: Männlich
Wahrer Paderborner


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BeitragVerfasst am: Di, 06.07.04, 12:19    Titel: Antworten mit Zitat

Weil im Ausland die Arbeitskräfte billiger sind. Das bezieht sich schon lange nicht mehr nur auf die Produktion sondern auch auf die Verwaltung etc. Betrachtet man sich reine Zahlen (Umsatz und vor allem Produktion) sieht man dort eine ständige Steigerung. Keine Stagnation und erst recht keinen Rückgang.
Weil vieles automatisiert ist, es werden nicht mehr so viele Arbeitskräfte benötigt.
Kleine Firmen können sich Produktion (oder Verwaltung oder was auch immer) im Ausland nicht leisten und sind der globalen Konkurrenz nicht mehr gewachsen. Also erst Leute entlassen und wenn das nicht hilft Firma dichtmachen.
Kleine Firmen können sich keine Steuertricks wie Umschichtungen auf ausländische Tochterunternehmen etc. leisten. Wieder Leute entlassen oder dichtmachen.
Insgesamt gesehen geht es der Wirtschaft aber wunderprächtig. Umsätze und Produktion steigen weltweit immer höher.
Nur geht das leider auf Kosten der kleinen und mittleren Unternehmen. Da Deutschland hauptsächlich aus solchen Unternehmen besteht ist es klar dass Gefühl zu haben dass es der Wirtschaft schlecht geht (was lokal gesehen wie gesagt ja auch der Fall ist)

Zweiklassengesellschaft gibt es heute auch schon. Eigentlich mehr als zwei. Aber es gibt sie: Diejenigen die Kaptial für sich arbeiten lassen und diejenigen die Leistung erbringen müssen.
Die Zweiklassengesellschaft die Du meinst bezieht sich auf die zweite Klasse innerhalb der zweiten Klasse Wink
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hicks Geschlecht: Männlich
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BeitragVerfasst am: Di, 06.07.04, 12:34    Titel: Antworten mit Zitat

Jup, Unternehmen ab einer bestimmten größe geht es blendend. Seit 1970 werden statistisch die Reichen immer reicher.
Leider werden Großunternehmen zu Menschenverschlingenden Monstern, unter denen gerade Arbeitnehmer zunehmend leiden.
Vernunft vermisse ich an allen Ecken und Enden. Wofür brauchen wird diese global Player, wenn nur eine Handvoll Menschen (der Vorstand) davon profitiert und dafür tausende vor die Hunde gehen.
In dieser Hinsicht versagt zur Zeit unsere Staatsführung - und wir alle, weil wir sie gewählt haben.
BTW, es ist schierig, das Thema lokal zu halten, da die Ursachen nicht lokal erzeugt werden.
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celestial (28) Geschlecht: Männlich
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Dabei seit: Jul 03
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BeitragVerfasst am: Di, 06.07.04, 13:11    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Teufelskreis das ganze. Aber naja die Regierung schläft, ich hatte neulich nen wunderschönen Artikel auf Spiegel.de gelesen wo unser Staat mit unserer Fussballmannschaft verglichen wurde der war echt net schlecht ich schau mal ob ich den noch irgendwie finde
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azet (31) Geschlecht: Männlich
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BeitragVerfasst am: Di, 06.07.04, 13:23    Titel: Antworten mit Zitat

Naja würd sie schlafen wär es ja noch gut..
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dreh_fuchs (27) Geschlecht: Männlich
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BeitragVerfasst am: Di, 06.07.04, 13:24    Titel: Antworten mit Zitat

@ hicks: ich glaube nicht dass du irgendeinen sog. "global-player" dazu bringen wirst nicht mehr für sein eigenes wohl sondern zum wohl der arbeitnehmer zu wirtschaften... das kann auch die regierung nicht... zumindest nicht so wie man es sich denken könnte... und mir, der nur mal eben ein jahr sowie-lust-kurs hatte, fällt nur die möglichkeit der enteignung bzw. die verstaatlichung aller firmen ein... das hat nicht funktioniert!!! in der freien marktwirtschaft herrscht nunmal ein gewisser sozialdarwinismus... der der flauten mit genügend winterspeck uberstehen kann, der überlebt... alles andre geht vor die hunde...
man könnte höchstens diese "flauten" vermeiden... bzw. denen entgegensteuern... (nach dem kaynschn prinzip)... so hat es die politik auch bereits versucht... hat aber auch nicht hingehauen... so dumm können die da oben doch nicht sein... mir fällt leider auch nichts ein...
traurig aber wahr... Crying or Very sad
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azet (31) Geschlecht: Männlich
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BeitragVerfasst am: Di, 06.07.04, 13:33    Titel: Antworten mit Zitat

Freigeld wär ein guter Anfang um dem zwanghaften Wirtschaftswachstum ein Ende zu setzen. So könnte man sich ohne weiteres eine stagnative Wirtschaft leisten, dann wäre schon viel gewonnen. Der zweite Schritt wäre ein Stopp der Liberalisierung der Märkte. Zölle etc. sind sinnvoll um die heimische Wirtschaft zu schützen und den Import und Exort zu steueren. Die Steuerung des Maktes muss über die Politik und nicht über den Markt himself erfolgen.
Ich glaub mit diesen beiden Maßnahmen wär schon viel gewonnen. Bestimmt sind sie auch nicht das nonplusultra aber wer besser Vorschläge hat immer her damit. Ich lern gern dazu!
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Phoenix (28) Geschlecht: Männlich
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BeitragVerfasst am: Di, 06.07.04, 21:01    Titel: Antworten mit Zitat

na dann gut nacht, weißt du eigentlich wie viele firmen in deutschland vom export leben?? und wenn du auf import zölle erhebst, werden mit sicherheit andere länder nach ziehen, das heißt weniger export!

wenn ich das hier so lese, frage ich mich manchmal, ob ihr zurück ins mittelalter wollt mit schutzzöllen und co. oder ob ihr einen weg in eine zukunft ohne grenzen gehen wollt.....
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dreh_fuchs (27) Geschlecht: Männlich
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BeitragVerfasst am: Di, 06.07.04, 21:30    Titel: Antworten mit Zitat

so ganz ohne grenzen wäre die zukunft auch nicht grade gut...
das würde nur dem internationalen sozialdarvinismus tor und türe öffnen...
dies würde dazu führen dass sich nur eine macht auf der welt profilieren wird...
ich würde wirklich nicht sagen dass es gut wäre... Exclamation
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Arne (32) Geschlecht: Männlich
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BeitragVerfasst am: Di, 06.07.04, 21:31    Titel: Antworten mit Zitat

@Phoenix
Bedenke, das es Länder gibt, die noch Zölle erheben.
Da wäre z.B. "Wirstschaftsmacht" Nummer 1, die USA.
Ich weiß nicht, ob sie auf alles Zölle erheben, aber bei Elektroartikel weiß ich es difinitiv. Das ganze hat ja auch einen Sinn un soll die innere Wirtschaft schützen und fördern.
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Phoenix (28) Geschlecht: Männlich
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BeitragVerfasst am: Di, 06.07.04, 21:40    Titel: Antworten mit Zitat

da hast du recht, es gibt immer noch zölle, die eu-länder erheben übrigens ebenso wie die usa zölle!
ich sehe das problem dann, wenn diese zölle jede ausländische konkurenz im keim ersticken!

@fucks: natürlich wäre es nicht gut, wenn alle grenzen einfach so geöffnet würden, aber wenn sich die nachbar länder langsam näher kommen und dann die grenzen öffenen, wie es in der eu der fall ist, ist das doch erstrebens wert!
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BeitragVerfasst am: Di, 06.07.04, 21:52    Titel: Antworten mit Zitat

Phoenix, redest Du hier über geologische / kulturelle Grenzen oder über wirtschaftliche?

Bei geologischen ist es natürlich wichtig dass es möglichst keine Grenzen gibt und die Kulturen sich ohne Probleme einander nähern können.

Bei wirtschaftlichen sieht es anders aus. Erstmal sind die sich "nicht langsam näher gekommen" sondern sie werden dazu gedrängt Ihre Märkte zu liberalisieren. Zweitens hat ja die letzte Zeit deutlich gezeigt was z.b. die Öffnung des EU-Binnemarktes oder die gänzliche Liberalisierung von Märkten gebracht hat. Im Endeffekt profitieren davon nur Großkonzerne, leiden tut der Mittelstand, die Demokratie und das Soziale System. Die werden nämlich im Zuge der liberalisierung unter den Hammer gebracht um konkurrenzfähig bleiben zu können. Außerdem wär es kein Rückschritt in das Mittelalter. Vielmehr bedeutet der jetzige Kurs einen Rückschritt in das Raubrittertum.
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Phoenix (28) Geschlecht: Männlich
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BeitragVerfasst am: Di, 06.07.04, 22:13    Titel: Antworten mit Zitat

ich rede von wirtschaftlichen! und ich weiß gar nicht, was gegen großkonzerne spricht! natürlich haben die am meisten davon, aber dennoch denke ich nicht, dass es erstrebens wert ist, gegen diese vorzugehen! ich weiß ja nicht, wo du einkaufen gehst und was du für einen pc hast, aber wenn du gegen großkonzerne bist, solltest du dir beim nächsten mal überlegen, ob du in einen aldi gehst oder ob du dir einen siemens pc kaufst!!

ich hab noch keinen nachteil durch die öffnung des eu-binnenmarktes gesehen.... aber vielleicht kannst du mir einen konkreten nennen? ich glaube er hat neue absatz märkte auch für kleinere unternehmen geöffnet, die vorher nicht in der lage waren, über grenzen hinaus zu operieren und fördert die gesamte wirtschaft europas als gegengewicht zur usa!

was bitte hat das mit raubrittertum zu tun?? das musst du mir erklären!
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