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Commander (30) Geschlecht: Männlich
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BeitragVerfasst am: Di, 14.03.06, 18:29    Titel: Antworten mit Zitat

11:14
Irgendwie mag ich diese Art von Filmen. Die Schicksale mehrerer Personen fügen sich am Ende zu einer großen Story zusammen. In 11:14 geschieht das nahezu perfekt. Mit größerer Laufzeit erfährt der Zuschauer immer mehr über Hintergründe und Zusammenhänge des Geschehens. Teilweise wirkt das allerdings arg konstruiert, was aber bei dieser Art des Erzählens nur natürlich ist. Die Darsteller agieren allesamt auf solidem Niveau und bereits die Eröffnungsszene suggeriert einen spannenden Film.
Das ist noch interessantes Kino, das seinen Spaß durch seine Innovation erhält.

8 von 10 Punkten




Dumplings
Dumplings existiert in 2 Fassungen. Eine Kurzfilmfassung mit einer Lauflänge von ca. 45 Minuten und eben der langen Fassung die knapp 90 Minuten läuft. Ich beziehe mich hier auf die lange Fassung. Dem Regisseur ist es gelungen eine Menge Elemente in einen Film einzubauen. Da wäre zunächst einmal die Tatsache, dass der Film seinen Blick weg vom hoch technisierten Hong-Kong hin zum urbanen Leben in den Vorstädten wendet. Dort existieren noch Mythen und Legenden. In diesem Film wird sich dann des Topos der ewigen Jugend bedient. Es wird gesagt, dass Menschenfleisch, am Besten von Föten, eine verjüngende Wirkung auf den Konsumenten haben soll. Eine als Hexe bekannte Frau ist dafür bekannt eben diese Föten auf illegale Weise (entweder durch Schmuggel oder aber durch illegale Abtreibungen) zu organisieren und in ihrer kleinen schmuddeligen Wohnung zu gefüllten Teigtaschen (Dumplings) zu verarbeiten. In sehr lyrischen und stilisierten Bildern schafft es Fruit Chan doch tatsächlich einen Indiefilm abzuliefern ohne auf moderne Optik zu verzichten. Auch der Score des Films geht tief unter die Haut und ist sehr eindringlich. Fraglich bleibt, ob einige detailierte Aufnahmen von Föten oder Abtreibungen wirklich in den Film vorkommen mussten. Meiner Ansicht nach ist das jedoch sehr dienlich um aufzuzeigen, was man alles tut, um dem modernen Schönheitsideal möglichst nahe zu kommen. So wird der Zuschauer ebenso wie eine Protagonistin Zeuge wie das Fötusfleisch kleingehackt und zubereitet wird. Das Ekelgefühl überwiegt zunächst, doch der Gedanke an eine jüngere und straffere Haut treibt die Darstellerin doch wieder zurück. Dumplings ist in meinen Augen ein wirklich genialer Film der gleich auf mehreren Ebenen funktioniert.
Daher gibt es hier die höchste Punktzahl.

10 von 10 Punkten




A Hole in my Heart
In Legends "Kino Kontrovers" Reihe erschienen, die auch schon Filme wie "Salo", "Ken Park", "Irreversible" oder "Menschenfeind" hervorgebracht hat, versucht auch dieser Streifen dem Namen der Reihe gerecht zu werden. Doch leider muss ich sagen, dass das nicht sonderlich gut gelungen ist. Wer die Jungs aus Ken Park schon total zum kotzen fand, der wird sich bei diesem Film wohl noch mehr aufregen. Hier dominiert die absolute Isolation von der Gesellschaft. Sowohl inhaltlich, als auch für den Zuschauer selber. Markennamen auf T-Shirts, Bierdosen, etc. sind nur geblurrt dargestellt. Das Dargestellte spielt sich fast ausnahmslos nur in einer Wohnung ab. Der einzige stattfindende Ausbruch findet gleich am nächsten Tag wieder Ernüchterung ("Dort draußen ist es schlimm").
Im eigentlich Sinne gibt es hier keine narrative Erzählung. Der Film reiht einfach nur Szenen aneinander die wohl scheinbar die Leere der Protagonisten darstellen sollen. Meinetwegen, aber ich sitze hier und frage mich was der Regisseur mit diesem Quatsch bezwecken wollte. Alle Personen in diesem Film verhalten sich alles andere als "normal". Und auch mit einer starken Vorstellungskraft erschliesst sich mir da wirklich kein Sinn. Aber eines macht diesen Film dann doch besser als beispielsweise Ken Park der ein ganz ähnliches Thema behandelt. Die Darsteller können wenigstens überzeugen und der Film gibt sich erfreulich freizügig.

3 von 10 Punkten


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Commander (30) Geschlecht: Männlich
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BeitragVerfasst am: Mo, 20.03.06, 02:40    Titel: Antworten mit Zitat

The Devils Rejects
Rob Zombies quasi Fortsetzung seines Erstlingswerks "Haus der 1000 Leichen" ist nicht minder gewaltätig und skuril. Doch wer erwartet, dass Zombie hier seinen durchgeknallten Trip im gleichen Stil fortführt, der wird sicherlich ein wenig überrascht sein. "The Devils Rejects" hat nicht mehr sonderlich viel Ähnlichkeit mit dem MTV-Clip Stil des Debüts. Stattdessen bedient sich der Regisseur mit dem Hang zu Gewaltexzessen lieber am klassischen Roadmovie der 70er. In grobkörnigen Bildern gehalten wird die Geschichte von Baby, Captain Spaulding und Otis beschrieben die sich noch so eben vor einer Horde Polizisten retten konnten. Rob Zombie gelingt dabei ein richtiger Kunstgriff. In der ersten Hälfte des Films wird man Zeuge wie die drei Ausgeburten der Hölle sich quer durch den Staat foltern und morden. Mit jeder Minute der Filmzeit werden die Antagonisten böser und der Zuschauer will sie einfach hassen. Zumindest sollte man das meinen. Aber gleichzeitig fasziniert das Verhalten der drei. Soweit so gut. Doch nun kommt der eigentlich Clou am Film. Der Sheriff, der es aus persönliches Gründen auf die Familie Firefly abgesehen hat, personifiziert am Anfang des Films natürlich den "Guten". Das ändert sich jedoch sehr rasch und gegen Ende hin ist es sogar soweit gekommen, dass der Zuschauer den Sheriff verteufelt und sich nichts sehnlicher als den Sieg der Fireflys wünscht. Im Prinzip geht es hier um Gut gegen Böse, bzw. Böse gegen Böse. Die Grenzen verschwimmen hier in einer Orgie von Sex, Gewalt und Erniedrigung. Wirklich ein sehr guter Film mit einer sehr vertrauten und schönen Optik. Rob Zombie sollte ruhig weiterhin derartige Filme drehen. Das scheint ihm sehr zu liegen.

8 von 10 Punkten





Aftermath, The Awakening, Genesis
Die drei Titel befinden sich auf der mit "Aftermath" betitelten DVD von Dragon. Im Prinzip handelt es sich um drei Kurzfilme vom Regisseur Nacho Cerda. Thematisch geht es dabei um Leben ("The Awakening"), Tod ("Aftermath") und Liebe ("Genesis"). The Awakening ist dabei das Erstlingswerk von Nacho Cerda. Bereits hier verknüpft er die Themen Leben und Tod, konzentriert sich jedoch thematisch in den 10 Minuten eher auf das Leben, aber das ist sicherlich Interpretationssache. Die Umsetzung und vor allem die Idee ist sehr gut gelungen, jedoch merkt man deutlich, dass es sich hier um eine No-Budget Produktion gehandelt hat.
Im zweiten Teil des Trios (Aftermath) geht es um den Tod mit einem kleinen Abstecher in die (nekrophile) Liebe. Auch hier gibt es nicht eine Textzeile. In knapp 30 Minuten wird der Zuschauer akustisch mit Mozarts Requiem und visuell mit einer Autopsie konfrontiert. Ein absolute Tour de Force und dabei so wunderbar anzuschauen, trotz des hohen Ekelfaktors. Doch nur mit der Autopsie ist es nicht getan. Warum Nacho Cerda den Protagonisten auf die Leiche hat steigen lassen um den Geschlechtsakt mit ihr zu vollführen erschliesst sich mir leider nicht so ganz, aber tabubrechend ist es auf jeden Fall.
Doch der absolute Kracher ist der dritte Film im Bunde. Genesis handelt von der Liebe. Ein Mann hat seine Frau bei einem Autounfall verloren und verbringt seitdem jede Minute damit eine Steinfigur seiner Frau anzufertigen. Doch plötzlich tritt Blut aus der Figur und parallel machen sich erste Veränderungen am Körper des Mannes bemerkbar. Der geheime Wunsch des Mannes an Stelle seiner Frau zu sein scheint Realität zu werden. Auch hier wird wieder kein Wort gesprochen. Nacho Cerda lässt einfach nur die Bilder sprechen. Und die haben es in sich. Fast wie in einem wunderschönen Traum wirken die stilvollen Bilder. Die Musikuntermalung gibt einem den Rest. Ein Film den man sich wirklich einmal anschauen sollte, nicht nur wegen der genialen Idee.

The Awakening: 5 von 10 Punkten
Aftermath: 7 von 10 Punkten
Genesis: 9 von 10 Punkten

Gesamt für die DVD: 7 von 10 Punkten





Cabin Fever
Ein Kracher von Film. Eli Roth beweist hier zum ersten Mal, dass er wirklich das Zeug zum Horrorregisseur hat. Der Film bietet eine Menge nacktes Fleisch, eine Menge Blut und vor allem wirklich ekelerregende Szenen. So wünscht man sich eine Variation des Backwoodhorrors. Natürlich merkt man, dass Herr Roth sich vor allem bei den "großen" des Genres bedient hat. Vor allem die Parallelen zu Tanz der Teufel sind unverkennbar. Aber das stört nicht sonderlich. Wenn man bedenkt, dass ihm nur 1,5 Mio $ zur Verfügung gestanden haben, dann ist der Film wirklich sehr beachtlich. Die Musik ist verdammt genial und unterstützt den kontinuierlichen Spannungsaufbau wirklich enorm. Natürlich strotzt der Film nur so vor dümmlichen Dialogen und wirkt arg konstruiert. Aber mal ehrlich. Es kommt auch immer darauf an was man denn nun gerne sehen möchte. Wenn ich einen bösen, blutigen Splatterfilm sehen will, dann stören mich diese Sachen nicht. Und Cabin Fever fällt genau in diese Kategorie. Eine Menge Gore, ein bischen Sex, ein bischen Humor und fertig sind 90 Minuten köstliche (bzw. unappetitliche) Horrorkost. Herrlisch.

8 von 10 Punkten



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Commander (30) Geschlecht: Männlich
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BeitragVerfasst am: Fr, 24.03.06, 16:13    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Mann sieht rot - Death Wish
Death Wish ist quasi das Paradebeispiel für einen Film der Thematik Selbstjustiz. Charles Bronson mimt den gnadenlosen Rächer, der sich an den Mördern seiner Frau und den Vergewaltigern seiner Tochter revanchiert. Aber halt. Soweit sind wir noch nicht. Das kommt erst in den folgenden Teilen der Filmreihe. Im Ersten ist der potenzielle Opferkreis etwas weiter gesteckt. Bronson nimmt es in seiner Rolle als Paul Kershey lieber gleich mit allem auf, was im Fachjargon mit "Ratten" bezeichnet wird. Jeder der in irgendeiner Art und Weise böse war bekommt es mit Paul zu tun. Das hinterlässt auch Spuren in der Öffentlichkeit. Die Bewohner der Stadt New York fühlen sich dank gesunkener Kriminalitätsrate wesentlich sicherer und heißen Pauls Vorgehen (der im Film einfach nur "der Rächer" genannt wird und unerkannt bleibt) gut. Plötzlich fangen die Leute selber an zu den Waffen zu greifen, oder aber wenigstens sich gegen die "Ratten" zur Wehr zu setzen.
Zum einen macht dieser Film eine Menge Spaß. Mit der passender 70er Musik untermalt tötet sich Bronson in schönster Dirty Harry Manier durch New York. Sicherlich ist die Intention des Films recht fragwürdig. Nicht ohne Grund hat der Film in Deutschland keine Freigabe der FSK bekommen. Jedoch werden meiner Ansicht nach doch einige Argumente gegen die Selbstjustiz vorgebracht. Dennoch könnte dieser Film wirklich gefährlich sein, falls man moralisch nicht richtig gefestigt ist. Nach dem Genuss des Films wollte ich sogar selber zur Waffe greifen und diversen Subjekten den Garaus machen. Nunja, zumindest kam mir der Gedanke mal in den Kopf.
Wer also auf die 70er Atmosphäre steht und endlich wieder nen knallharten kompromisslosen Film sehen möchte, der kann hier bedenkenlos zugreifen.

9 von 10 Punkten





Death Wish II
Paul Kersey ist mittlerweile in LA wohnhaft und hat auch eine neue Freundin gefunden. Seine Tochter ist jedoch immernoch traumatisiert. Wie das Schicksal es so will wird auch Pauls neue Freundin getötet und seine Tochter sucht ihre Erlösung im Suizid. Vom Schicksal gezeichnet macht sich Paul erneut auf den Weg um die "Ratten" auszulöschen. Im Prinzip ist Death Wish II nur ein Aufguss des ersten Teils. Die Story verläuft fast parallel und eigentlich gibt es auch nicht viel neues zu berichten. Halt nichts neues

8 von 10 Punkten






Death Wish III
Es ist wirklich erstaunlich. Das Franchise bietet eigentlich nicht viel Potenzial, aber trotzdem gab es noch einen dritten (und noch zwei weitere) Teil. Und wieder wird Paul Kershey vom Schicksal betrogen. Neue Freundin, neues Pech. Wieder ein Mord, wieder die Selbstjustiz. Irgendwas anders? Klar, die Waffen werden größer und die Einschüsse blutiger. Irgendwie muss man den Vorgänger ja toppen. Das gleiche gilt auch für die beiden folgenden Filme.
Einzig erwähnenswert wäre halt noch die Tatsache, dass die schlichte angestaubte 70er Atmosphäre der typischen 80er Atmosphäre weichen musste (im fünften und letzten Teil dann halt der 90er).
Das ist aber auch das einzige was sich hier entwickelt hat. Man kann dem Film technisch sicherlich nichts schlechtes nachsagen (auch wenn es alles andere als perfekt ist), aber inhaltlich ermüdet sich die Reihe doch sehr schnell.

6 von 10 Punkten

(auch für die anderen beiden Teile)




Deep Red - aka Profondo Rosso - Die Farbe des Todes
Man hat mich dieser Film umgehauen. Bisher war ich nicht sehr bewandert was den italienischen Giallo-Film angeht. Aber spätestens nach dem bewundern von Deep Red muss das geändert werden. Eigentlich recht untypisch für einen Giallo bietet Deep Red sogar eine recht komplexe und sinnige Story, auch wenn diese eben typischerweise nur ein Mittel zum Zweck ist, um ein Kunstwerk zu schaffen. Und nichts anderes ist dieser Film.
Der wohl positivste Punkt ist in meinen Augen die wirklich geniale Musik der italienischen Band "Goblin". Der Name dürfte den meisten Horrorfans wohl doch sehr geläufig sein. Und ich lehne mich hier nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich sage, dass der Score von Deep Red wohl der beste Score ist, den ich je gehört habe. Ganz besonders in Verbindung mit den Bildern. Und da wären wir auch schon beim nächsten Punkt. Dario Argento behauptet von sich selbst, dass er ein Kunstliebhaber sei. Und das merkt man seinen Bildern auch an. Kunstinteressierte Menschen werden sicherlich mindestens 2 Motive entdecken bei denen sich Argento bedient hat. Durch seine absolut fantastische Bildkomposition entsteht ein wahrer Bilderreigen. Es wird eine Atmosphäre geschaffen, die so wunderbar morbide, so düster und doch so schön zugleich ist.
Auch die Darsteller sind teilweise sehr hochkarätig besetzt. Ganz besonders sei hier natürlich David Hemmings erwähnt, der bereits in Antonionis "Blow Up" eine ganz hervorragende Leistung gezeigt hat.
Wer sich auch nur im entferntesten mit Gialli oder mit Thrillern auseinandersetzen möchte, der MUSS sich diesen Film anschauen!

10 von 10 Punkten


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Commander (30) Geschlecht: Männlich
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BeitragVerfasst am: Fr, 14.04.06, 14:43    Titel: Antworten mit Zitat

Phenomena
Mit Phenomena hat Dario Argento wohl fast endgültig den Wandel zum Übernatürlichen abgeschlossen. Bereits damals hat Argento ein gutes Auge bewiesen und für die Hauptdarstellerin die junge Jennifer Connelly engagiert. Wie bei Argento schon üblich ist der Score natürlich wieder überwältigend. Dabei begeht Argento niemals den Fehler in Hektik zu verfallen. Der Film hat ein sehr langsames Tempo was sich jedoch nie negativ auswirkt. Atmosphärisch sehr dicht hat der Film auch einen autobiographischen Hintergrund. Auch das Thema der Insekten, zuvor bereits in anderen Filmen Argentos gestreift, tritt hier wieder, diesmal vordergründig, auf.
Die Splatterszenen halten sich für Argentos Verhältnisse jedoch in Grenzen. Sicherlich gibt es die ein oder andere deftige Szene, aber das ist auf jeden Fall noch massentauglich.

9 von 10 Punkten






Tenebrea
Die Geschichte eines missverstandenen Schriftstellers weist auch hier wieder Parallen zu Argentos Biographie auf. Mit Tenebrea geht Argento wieder in die Richtung des "Straight-Forward"-Giallo. Plotholes gibt es hier zu Hauf, dafür entschädigen jedoch die wirklich guten Plottwists. Auch Goreeffekte gibt es hier mal wieder mehr als genug zu sehen. Besonders Kameratechnisch kann Tenebrea auf ganzer Linie überzeugen. Besonders die lange Kamerafahrt über das Haus der Lesben ist wirklich eine Augenweide und kann zudem in die Theorie des Perspektivenwechsels einführen.

8 von 10 Punkten





Ray
Die Geschichte des blinden Ray Charles auf 150 Filmminuten komprimiert. Bewegende Bilder, eine genialer Soundtrack (was bei einem Film wie diesem auch kein Wunder ist), und ein faszinierender Jamie Foxx bringen einem die Hoch- und Tiefpunkte im Leben des Musikers nahe. Taylor Hackford, der mit Blood in Blood out einen der Besten Filme ever geschaffen hat, hat sich nicht verhoben. Die Oscars hat dieser Film zurecht gewonnen. Langweilig wird es eigentlich nie. Lediglich Leuten die absolut nichts mit der Musik anfangen können, wird Ray wohl doch etwas langweilig vorkommen.

8 von 10 Punkten






Unleashed - Entfesselt
Hier kann Jet Li endlich mal zeigen, dass er nicht nur ein genialer Kampfsportler ist, sondern zudem auch noch ein talentierter Schauspieler.
Und genau das ist das Tolle an diesem Film. Knochenberstende Kämpfe wechseln mit teilweise tiefmelancholischen Szenen ab. Zudem gibt die Story eine wunderschöne Parabel ab.
Besonders herausragend ist natürlich auch wieder einmal Morgan Freeman, der hier wunderbar mit Jet Li harmoniert.
Auch für den kleinen Humor zwischendurch wird einiges geboten.
Wenn man auf etwas gehobenere Actionfilme steht, muss man sich diesen Film einfach mal anschauen.

8 von 10 Punkten





Die Purpurnen Flüsse II
Den ersten Teil fand ich einfach nur genial und hatte natürlich auch große Hoffnungen und Erwartungen für den zweiten Teil. Doch die wurden leider enttäuscht. Ok, auch hier gibt es wieder eine sehr okkulte Geschichte, düstere Szenerien und eine sehr dämonische Atmosphäre. Aber irgendwie wirkt die gesamte Story einfach viel zu platt und konstruiert. Ziemlich bescheuert war auch die Tatsache, dass Christopher Lee einen Nazi gespielt hat. Irgendwie passte das da gar nicht in den Film rein. Auch fehlte mir hier irgendwie Vincent Cassel. Besonders nervig natürlich auch wieder eine Menge Logikfehler (vor allem die Funkgeräte seien hier erwähnt...).
Naja, 90 ärgerliche und doch gruselige Minuten. Kann man sich mal geben.

5 von 10 Punkten






Alone in the Dark
Sorry Uwe Boll....aber dieser Film ist einfach nur SCHEISSE! Hier stimmt wirklich mal gar nichts. Eigentlich sitzt man die ganze Zeit vor dem Film ist ist am lachen angesichts der einfach nur dämlich agierenden Darsteller, der peinlichen Special Effects, der sauschlechten Montage und der absoluten Stereotype.
Ne sorry, aber diesem Werk kann man höchstens einen halbwegs brauchbaren Blutgehalt bescheinigen. Bitte Herr Boll...belästigen sie die Welt nicht mehr mit ihren Filmen!

2 von 10 Punkten


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Commander (30) Geschlecht: Männlich
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BeitragVerfasst am: Sa, 15.04.06, 14:14    Titel: Antworten mit Zitat

Easy Rider
Ich bin wohl ca. 35 Jahre zu spät für diesen Film. Es mag ja sein, dass hier der Zeitgeist und der "Spirit of the 60s" perfekt eingefangen wird, aber mich kann sowas nunmal nicht mitreißen. Die sehr holprige Inszenierung war auch nicht gerade förderlich. Lediglich die schöne Gellschaftskritik und die daraus resultierenden Konflikte haben mir sehr gut gefallen. Der Soundtrack ist natürlich, wie erwartet, der absolute Kracher. Auch die Darsteller agieren allesamt auf hohem Niveau, auch wenn mich Dennis Hopper ein bischen genervt hat, aber das lag wohl eher an der Rolle.
Sicherlich sollte man sich diesen Film mal angeschaut haben, und alle Leute die in den 50ern geboren wurden werden den Film vermutlich lieben.
Aus fehlendem Bezug zur Epoche für mich leider eher langweilig.

6 von 10 Punkten


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D`Artagnan (27) Geschlecht: Männlich
Stadtbekannt


Dabei seit: März 03
Beiträge: 566
Wohnort: Würzburg

BeitragVerfasst am: Sa, 15.04.06, 15:30    Titel: Antworten mit Zitat

Commander hat folgendes geschrieben:
Easy Rider
Ich bin wohl ca. 35 Jahre zu spät für diesen Film. Es mag ja sein, dass hier der Zeitgeist und der "Spirit of the 60s" perfekt eingefangen wird, aber mich kann sowas nunmal nicht mitreißen. Die sehr holprige Inszenierung war auch nicht gerade förderlich. Lediglich die schöne Gellschaftskritik und die daraus resultierenden Konflikte haben mir sehr gut gefallen. Der Soundtrack ist natürlich, wie erwartet, der absolute Kracher. Auch die Darsteller agieren allesamt auf hohem Niveau, auch wenn mich Dennis Hopper ein bischen genervt hat, aber das lag wohl eher an der Rolle.
Sicherlich sollte man sich diesen Film mal angeschaut haben, und alle Leute die in den 50ern geboren wurden werden den Film vermutlich lieben.
Aus fehlendem Bezug zur Epoche für mich leider eher langweilig.

6 von 10 Punkten




bei mir gehört der ganz klar zu meinen top3 filmen.
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Dick Laurent is dead.
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ed209 Geschlecht: Männlich
Stadtbekannt


Dabei seit: Jun 04
Beiträge: 837
Wohnort: Paderborn

BeitragVerfasst am: Mo, 08.05.06, 14:47    Titel: Antworten mit Zitat

Heut versuch ich mich auch mal an einer Kurzkritik.

High Noon

"You're a good-looking boy: you've big, broad shoulders. But he's a man. And it takes more than big, broad shoulders to make a man." sagt die Mexikanerin zweifelhaften Gewerbes dem Deputy der nicht verstehen kann, dass er nicht den freiwerdenden Posten des Marshalls bekommen hat.

Der Vergleich gilt Gary Cooper, dem scheidenden Marshall der frisch verheiratet die Stadt verlassen will und ein ruhigeres Leben anstrebt. Doch bevor das Brautpaar aufbrechen kann kommt die schlechte Nachricht:
Frank Miller, einst von dem Marshall festgenommen und im Dorf zum haengen verurteilt, kommt mit dem Mittagszug in die Stadt und seine Bande wartet schon am Bahnhof und fuehrt sicher nichts gutes im Schilde.
Die Frage was den Jungen vom Mann beantwortet Cooper durch Taten:

Schon unterwegs die Stadt fuer immer zu verlassen, kehrt dieser um und hat weniger als 2 Stunden Zeit um genug Hilfssherrifs zu finden um es mit der Bande aufzunehmen. Doch die einzigen freiwilligen die er findet sind ein 14-jaehriger Junge und ein einaeugiger Trinker, also stellt er sich alleine seinen vier Widersachern.
Der obligatorische Showdown um Mittag ist nicht wichtig fuer den Film, sondern die Zeit davor in der, annaehernd in Echtzeit, der Held eine Absage nach der anderen erhaelt und einsehen muss dass die Ideale fuer die er sein Leben lang gestanden hat nichts wert sind.
Immer wieder hoert und sieht man eine grosse Pendeluhr ticken (die Sam Raimi wohl auch gesehen haben muss, bevor er Evil Dead drehte) und einen Dorfbewohner nach dem anderen sich entschuldigen oder verleugnen lassen.
Der zweite Akt endet in einer grossartigen Montage aus schuldbewussten und angespannten Gesichtern, der tickenden Uhr, den beiden Frauenrollen, schliesslich die in einer Einstellung auf den leeren Stuhl im Gerichtssaal endet von der Miller einst gedroht hat zurueckzukehren und Rache zu nehmen.

Die Schauspieler, allen voran Gary Cooper dessen leidendes Gesicht sich den ganzen Film durchzieht, und die teils formalistisch anmutende Inszenierung ueberzeugen auf ganzer Linien und machen High Noon sicherlich zu einem der besten Western die es gibt.
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Nobby (27) Geschlecht: Männlich
Admin a.D.


Dabei seit: Nov 02
Beiträge: 8026
Wohnort: Heidelberg

BeitragVerfasst am: Di, 09.05.06, 00:28    Titel: Antworten mit Zitat

American Pie 3
Sehr hirnloser Klamauk. Als der Film im Kino lief meinten viele, dass er besser sei als der zweite Teil und so weiter. Ich kann heute allerdings keine Verbesserung erkennen. Bin der geistigen Pubertät, in der sich die Charaktere trotz aller "Wir sind so erwachsen"-Bekundungen anscheinend immer noch befinden, wohl doch schon etwas länger entwachsen...
Note: Vergebe noch 3 von 10 Punkten... zwei für January Jones und zwei für die Idee, Stifler und Finch die Rollen tauschen zu lassen, einen Punkt Abzug für das übliche, moralinsaure Ende. [#84]


Kombat Sechzehn
Vielgelobtes Drama, was leider etwas zu verquer geraten ist. Wirkt es am Anfang noch recht realistisch wie Wessi Georg im Osten nicht so richtig zurecht kommt, wird es doch bald immer weniger nachvollziehbar. Spätestens wenn er mit einem Trupp militärisch angehauchter, zumeist kahlrasierter Hohlbirnen eine Lobhymne über einen "gefallenen Kameraden" anstimmen soll, dürften bei jedem halbwegs intelligenten, mit gesundem Menschenverstand ausgestatteten Geschichtskenner alle Alarmsirenen losheulen. Dies ist jedoch bei Protagonist Georg nicht der Fall und als er seine farbige US-amerikanische Freundin auch noch beim Seitensprung erwischt, rasiert er sich nun selbst mittels Glasscherbe den Schädel und gröhlt mit. Natürlich, denn nichts läge näher. Hinzukommen dann die üblichen Stereotypen: der verständnislose Vater, der keine Lösung weiß, der kluge Nazi-Anführer, der alle unauffällig zu rekrutieren vermag und die tumben Untergebenen, für die Gewalt die Lösung aller Probleme darstellt. Und das unlogische Ende setzt dem allen noch die Krone auf...
Note: Für die geniale Darbietung Matthias Schweighöfers in einer Nebenrolle gibt's massig Bonuspunkte. Die Moral von der Geschicht' (Nazis sind alle dumm wie Knäckebrot) ist auch nicht verkehrt, aber Charakterzeichnung, Umsetzung und Story sind mehr als dämlich. Macht leider nur 4 von 10 Punkten. [#85]

cu.
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Commander (30) Geschlecht: Männlich
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Dabei seit: Sep 02
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BeitragVerfasst am: Do, 11.05.06, 00:52    Titel: Antworten mit Zitat

Robots
Das "Von den Machern von Ice Age" auf dem DVD-Cover hat mich ja eigentlich schon sofort abgeschreckt. Den fand ich nämlich sehr sehr fad und langweilig. Umso überraschter war ich beim Anschauen von Robots. Die Story ist im Prinzip nur eine weitere Variation des "Underdog mutiert zum Helden"-Plots. Aber die Charaktere sind hier mal wieder sehr liebreizend. Der Film bietet gleich mehrere Stellen, an denen ich zu Tränen gerührt war. Immer direkt gefolgt von weiteren Lachsalven. Und ganz subtil im Hintergrund gab es natürlich auch wieder mal eine Prise Sozialkritik.
Damit eignet sich "Robots" sowohl für die weiblichen (Tränendrücker), die männlichen (der Humor), die älteren (Sozialkritik), als auch für die jüngeren (Die kindgerechten Animationen und der oberflächliche Plot) Zuschauer.
Hat mich köstlich unterhalten. Allerdings ist der Film vielleicht ein klein wenig zu kurz gewesen. Aber davon abgesehen war es wirklich sehr gut.

9 von 10 Punkten




Edison
Im Prinzip ein sehr langweiliger Film. Längen ohne Ende, eine Story die absolut gar nichts neues bietet und auch die Dialoge sind absolut unterirdisch. Kann man sich mal antun, wenn sonst alles in der Videothek verliehen ist. Lediglich Morgan Freeman ist ein großer Lichtblick.

4 von 10 Punkten





Chasing Amy
Leider nicht so gelungen wie "Mallrats", "Clerks" oder auch "Dogma". Allerdings gibt es hier stellenweise sehr extreme Dialoge und zudem noch einige interessante Aspekte über Geschlechterbeziehungen. Aber irgendwie fehlt es dem Film an Tempo. Es gab nichts was den Erzählfluss überbrücken konnte. Nichts desto trotz habe ich mich gut amüsiert gefühlt. Wer mit den oben genannten Filmen was anfangen kann, der wird sicherlich auch Chasing Amy etwas abgewinnen können.

6 von 10 Punkten




Toys
Von diesem Film habe ich bisher eigentlich nur in einer uralten Cinema Ausgabe etwas gelesen. Die Tatsache, dass Robin Williams mitspielt hat mich dann etwas aufhorchen lassen.
Der ganze Film hat eine wunderbar schräge surrealistische Optik. Grandiose visuelle Bauten und skurile Gebilde wecken Errinerungen an Tim Burton, nur in bunt. Und bunt ist dieser Film. Die Story errinert fatal an "Small Soldiers". Auch in Toys geht es um eine Spielzeugfabrik, die sich unter einem neuen Leiter dem Kriegsspielzeug zuwendet. Auch wenn es in Toys schon nicht mehr als Spielzeug anzusehen ist.
Für Kinder halte ich diesen Film eigentlich für nicht sehr geeignet. Stellenweise gibt es doch einige recht beängstigende Szenen und einige nicht sehr jugendfreie Dialoge. Da täuscht auch die Optik nicht drüber hinweg.
An sich ein ganz guter Film, der jedoch auch mit recht vielen langen Passagen versehen ist. Somit wird der Gesamteindruck leider sehr stark getrübt.
Wenn es denn unbedingt die Thematik "Kriegsspielzeug" gegen "kindergerechtes Spielzeug" gehen soll, würde ich doch eher zu "Small Soldiers" raten.

6 von 10 Punkten





Der Flug des Phoenix (Remake)
Ich bin ja ohnehin kein großer Freund von Remakes. Und wenn dann auch noch einer meiner Lieblingsfilme neu interpretiert werden soll, dann kann ich schnell grantig werden. Und nicht anders erging es mir beim Flug des Phoenix. Das Original bietet eine absolute überwältigende Charakterzeichnung von Männern in einer Extremsituation. Grandiose Darsteller machen das möglich.
Wenn ich mir hingegen das Remake anschaue, fällt zunächst einmal auf, dass einzig Dennis Quaid eine passable Vorstellung abliefert. Aber gegen sein 65er Pendant James Stewart kann er nicht im geringsten anstinken.
Zur absoluten Witzfigur ist Hardy Krügers Figur des Dorfmann geworden. Giovanni Ribisi verunstaltet den Charakter total und hat scheinbar gar nicht begriffen was den "alten" Dorfmann so interessant gemacht hat.
Die aussichtslose Atmosphäre des Originals ist einigen überflüssigen Actionszenen gewichen und wo die 65er Version noch den Eindruck und die Folgen der Gluthitze in der Wüste perfekt eingefangen hat, macht sich im Remake nicht nur bei den Protagonisten gähnende Langeweile breit.
Besonders nervig war dann das Ende mit den Waffenschiebern (falls es welche waren). Warum musste man sowas integrieren? Damit nochmal sowas wie Spannung aufkommt? Sicherlich, es war spannend. Aber man wäre doch besser gefahren, hätte man sich beim Spannungsbogen eher vom Original inspirieren lassen. Stieg die Spannung im Original noch langsam und kontinuierlich an, setzt Regisseur John Moore beim Remake vor allem auf kurze Passagen die Herz schneller schlagen lassen sollen.
Es ist ihm nicht geglückt. Was gibt es sonst noch zu meckern? Musik gab es kaum (ok, mal wieder eine recht dämliche Szene mit Hip Hop Musik) und natürlich reicht es scheinbar heute nicht mehr, einfach nur erwachsene Männer zu zeigen. Der Cast ist natürlich wesentlich jünger, muskelbepackter und schwärzer (für die Quote ist diesmal eine Frau zuständig (übrigens Miranda Otto, die zwar nicht gut spielt, aber dafür in meinen Augen wirklich super aussieht)).
Richtig positiv waren eigentlich nur die Panoramaaufnahmen und der Crash an sich. Da tat die Moderisierung ausnahmsweise mal gut.
Insgesamt ein Film den man sich hätte schenken können. Für sich genommen sicherlich mal die Leihgebühr wert, aber im Vergleich zum Original kann der Film absolut nicht punkten.

4 von 10 Punkten



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Nobby (27) Geschlecht: Männlich
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BeitragVerfasst am: Di, 16.05.06, 00:05    Titel: Antworten mit Zitat

Blow
Warum ist dieser Film so untergegangen? Dabei beweist Johnny Depp hier als authentischer Drogenhändler George Jung, dass er absolut verdient als einer der besten Schauspieler Hollywoods gilt. Wie er das 20jährigen Greenhorn bis zum dickbäuchigen 50jährigen verkörpert, ist absolut einzigartig und sollte entsprechend gewürdigt werden.
Die Story von "Blow" hat man im Prinzip schon diverse Male in anderer Form gesehen, aber Depps Performance macht das locker wieder wett: Jung, der früh entscheidet, dass er kein Arbeiterleben wie sein Vater führen wird, stellt Ende der 1960er und Anfang der 70er fest, dass der Marihuana-Markt an der Ostküste absolut ausbaufähig ist und nimmt die Erschließung selbst in die Hand. Das Business boomt und Ende der 1970er ist er derjenige, der das amerikanische Kokain-Geschäft fast allein bestimmt. Jahrelange Drogenabhängigkeit, die läuternde Geburt seiner Tochter und diverse Gefängnisaufenthalte später ist aus dem Hedonisten George endlich ein ruhiger Mensch geworden und er hat nur noch einen Wunsch... seiner Tochter ein schönes Leben zu ermöglichen.
Zum emotionalen Ende hin erwartet den Zuschauer eine zu Tränen rührende Erkenntnis, die Jungs Leben und seine Taten rückblickend bewertet und in Frage stellt. Aber bis dahin macht der Film teilweise enormen Spaß und verzichtet weitestgehend auf langgezogene Moralpredigten... auch wenn die Kritik am teils harten Drogenkonsum dabei ein wenig zu kurz kommt.
Note: 8 von 10 Punkten, die in erster Linie vom hervorragenden Johnny Depp und der unkonventionellen Umsetzung getragen werden. [#87]

cu.
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dahooky (30) Geschlecht: Männlich
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BeitragVerfasst am: So, 06.08.06, 13:49    Titel: 36 tödliche Rivalen Antworten mit Zitat

36 tödliche Rivalen



Ein französischer Film mit Gérard Depardieu und Daniel Auteuil in nicht ganz so gewohnten Rollen. Es geht um die Wirren eines Machtkampfs in der Kriminalpolizei und zwei nicht gerade "Sportsleute". Dieser Kampf ist hart, blutig und geht über Leichen, so dass die eigentlich Aufgabe und das Ansehen der Polizeit schon entfällt.

8 von 10 Punkten
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Phoenix (28) Geschlecht: Männlich
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BeitragVerfasst am: Sa, 12.08.06, 15:51    Titel: Antworten mit Zitat

Feed - Friss und stirb

Was dieser Film im Thriller Regal des Verleihers gemacht hat frage ich mich zwar immer noch, aber egal! Kleiner Tipp am Anfang: gerade wenn man zart beseited ist vielleicht nicht unbedingt so viel vorher essen... Kurz zum Inhalt des Films: ein Australischer Internetfahnder von Interpol spezialisiert auf illegale Pornographische Seiten kommt auf die Spur einer Feeder Seite, ein Typ der Frauen mässtet bis sie wahrscheinlich sterben! Sein Boss ist der Fall nicht klar genug, also macht er sich selber auf die Jagd in den USA!
Soweit so gut! So hart fand ich ihn jetzt nicht unbedingt, die anwesenden Frauen um so mehr! Zum großteil bestand der Film aus dämlichen Aktionen des Ermittlers, widerlichen fütter Szenen und auch die ein oder anderen erkennbaren Körperteile fanden wurden gezeigt! Tja, das beste kommt aber bekanntlich zum Schluss, so ist das Ende doch sehr unerwartet und es folgt noch der ein oder andere gute Spruch!

3/10 Punkte für das Ende! Smile


The Statement

Hört sich eigentlich ganz spannend an: Richterin und Armee Offizier jagen ehemaligen Nazi Verbrecher in Frankreich, eine Jüdische Gruppe ist ihm auch auf den Versen! Gedeckt und versteckt wird er vor allem von einem über 40 Jahre augebauten Netzwerk von Priestern und Klöstern! Schön ist mitanzusehen, wie sich die Spannung langsam aufbaut, die Ermittlere lange nur hinterherlaufen etc, eben alles was zu einem Thriller gehört! Leider fehlt dem Film einfach das nötige Tempo und der absolute Spannungshöhepunkt! So das der Film leider nur Mittelmaß bleibt!

5/10, weil leider ein spannendes Thema nicht vernünftig genutzt wurde!
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" But what is trance? Trance isn't a formulaeric kind of computer music, like when you buy one of these keyboards you buy in a toystore and you press 'demo'. Trance is a journey through EDM for me. Play what you like, call it what you like, as long as you can dance to it is what I say!"

#meine kleine aber feine sammlung an silber scheiben#
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dahooky (30) Geschlecht: Männlich
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BeitragVerfasst am: Mo, 11.09.06, 09:02    Titel: Antworten mit Zitat

Code 46

Ich liebe solche Filme. Sie malen einem ein Szenario, welches vielleicht in der Zukunft so sein wird. Klassenunterscheide, die offenkundig und akzeptiert sind und doch so hart, dass sie abstoßen. Ein Überwachung, ein Leben nach festen Regeln, ein System. Eine Sprache aus allen Sprachen. Kontrolle.

7 von 10 Punkten
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dahooky (30) Geschlecht: Männlich
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BeitragVerfasst am: Mo, 18.09.06, 08:47    Titel: Antworten mit Zitat

Elementarteilchen

Moritz Bleibttreu mag ich (nicht wie ihr denkt), denn er macht fast nur Filme, die einem im Gedächtnis bleiben. Es ist egal, ob die Themen schwer sind oder unpopulär. Er macht - denke ich - nur Filme, worauf er wirklich Lust hat. Dazu kommt, dass diese Film meist Inhalt haben. Elementarteilchen ist einer von ihnen! Das Thema: Liebe und wie es nicht schlimmer sein kann, dargestellt durch eben jenen Bleibtreu und Christian Ulmen. Als Halbbrüder sind sie sich auch wirklich nicht ähnlich - nicht in ihrer Karriere, ihrem Verhalten und auch nicht in ihrer Form der Liebe.
Bleibtreu spielt den Lebemann, total erfolglos, Mitschwimmer, der aber in Wirklichkeit nur Geborgenheit und Schutz in seinem Leben sucht. Er findet sie und doch verliert er sich sogleich.
Ulmen ist Wissenschaftler, erfolgreich, zurückgezogen, intovertiert und sieht erst später, wovor er sich die ganze Zeit versteckt hat...der Liebe seines Lebens - seiner Jugendliebe. Scheinbar perfekt, bekommt auch diese Beziehung einen Schicksalsschlag.
Shit happens...

9 von 10 Punkten
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Commander (30) Geschlecht: Männlich
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BeitragVerfasst am: Mo, 18.09.06, 11:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hotel Ruanda
Ich hatte von dem Fillm bisher eigentlich so gut wie nichts gelesen und hatte auch keine Ahnung worauf ich mich da einlasse. Also Film ausgeliehen, reingelegt und los gehts. Es folgten knapp 110 Minuten mitreißendes und beschämendes Drama, das auf wahren Tatsachen beruht. Es geht um den Völkermord an den Tutsis in Ruanda. Ein Hotelmanager gewährt mehr als 1200 Tutsis Zuflucht unter Aufbringung seines Vermögens und in größter Gefahr. Die Schlinge zieht sich immer enger. Errinert stark an Schindlers Liste, hat mir persönlich aber fast sogar besser gefallen.

9 von 10 Punkten






George der aus dem Dschungel kam
Ein Freund hatte mir immer von diesem Film vorgeschwärmt. Er sei total lustig, übertrieben, und genial. Also mal angeschaut. Sonst hat der Bengel immer nen gutes Händchen was Filmauswahl betrifft. Aber George der aus dem Dschungel kam ist alles andere als gut. Total dämlich, bekloppt, absolut nicht witzig und zudem noch langweilig. Es ist vermutlich einfach nicht meine Art Humor. Nicht falsch verstehen: Ich mag auch absolut flachen Humor, aber das hier ist einfach zu kindisch gewesen. Bitte meiden!

2 von 10 Punkten





Kebab Connection
Ok, mal wieder ein deutscher Film. kA, wieso ich mir den ausgeliehen habe, aber auf jeden Fall gehört der Film zu den besseren deutschen Filmen. Sehr gut gefallen haben mir die zahlreichen Anspielungen auf andere Filme und die filmverliebtheit des Protagonisten. Damit konnte ich mich super identifizieren. Ansonsten erwarten einen noch ein bischen Kulturkampf zwischen Griechen, Türken und Deutschen, eine gute Portion Humor und natürlich auch ein wenig Romantik. Und Vorsicht: Der Film macht Hunger auf Döner!

8 von 10 Punkten





Der Fluch von Darkness Falls
Ein absolut durchschnittlicher und streckenweise doch sehr langweiliger Horrorfilm. Das Grauen hat diesmal die Gestalt der Zahnfee, welche jedoch nur im Dunkeln auftritt und ihre Opfer meuchelt. Daher ist der Film auch recht dunkel gehalten. Der Film ist handwerklich sicherlich ganz gut inszeniert, aber ein Horrorfilm dieser Art mit einigen Spannungslücken und teilweise einfach unsympathischen Charakteren muss bei der großen Auswahl an Konkurrenz nicht wirklich sein.

5 von 10 Punkten




Saw II
Saw II hatte ein wesentlich höheres Budget als der Vorgänger und das sieht man diesem Film auch an. Dadurch wurde es dem Zuschauer ermöglicht mehr blutige Effekte zu bestaunen. Doch leider kann der Film nicht die Klasse seines Vorgängers erreichen. Das größte Problem besteht wohl darin, dass man bei Saw noch wusste, dass der Jigsaw-Killer die Menschen quasi "heilen" wollte, im Sequel jedoch fällt es einem angesichts der extrem brutalen Fallen recht schwer das zu glauben. Die Überlebenswahrscheinlichkeit tendiert doch teilweise wirklich gegen null. Dadurch wird einiges der Genialität des Vorgängers bei Seite beschoben. Natürlich ist der Film immer noch gut und es gibt auch hier wieder eine Menge wirklich verstörender Szenen. Aber es ist halt das Schicksal eines Sequels sich am Original zu messen. Und die Originalität geht halt etwas verloren. Der Storytwist am Ende ist jedoch auch mal wieder sehr ausgefallen und kann durchaus überzeugen.

8 von 10 Punkten


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Commander (30) Geschlecht: Männlich
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BeitragVerfasst am: Sa, 14.10.06, 11:40    Titel: Antworten mit Zitat

Running Scared
Paul Walker fand ich schon in "The Fast and the Furious" ganz knuffig und auch hier konnte er mich wieder überzeugen. Running Scared handelt von einem kleinen Gauner, der im Namen einer großen Mafiafamilie arbeitet und eine Waffe verschwinden lassen soll, die einen Polizisten getötet hat. Klingt eigentlich alles recht simpel, aber durch gewisse Zufälle zieht sich die Schlinge um Paul Walkers Kragen immer enger. Es gibt einige sehr abgefahrene Ideen in diesem Film und auch einige recht blutige Einstellungen. Das Ende mit einem krassen Plottwist ist da schon beinahe als obligatorisch zu betrachten. Lediglich das sehr grobkörnig aufgelöste Bild war nicht so ganz mein Geschmack. Aber das fällt kaum ins Gewicht. Sollte man sich auf jeden Fall mal anschauen

8 von 10 Punkten





Basic Instinct 2
Was eine Gurke. Zählt der Vorgänger in meinen Augen noch zu den Höhepunkten des erotischen Thrillers, werden einem hier nur absolut unscharfe Sexszenen, blasse Darsteller und vor allem seltenst dämliche Dialoge, die von der Genialität des ersten Basic Instinct ungefähr so weit entfernt sind wie Feuerland von Wuppertal, geboten.
Sharon Stone sieht zwar für ihr Alter noch recht sexy aus, aber leider bekommen wir nicht allzu viel von ihr zu sehen. Lediglich das Ende kann da ein klein wenig überzeugen. Ist zwar irgendwie alles verdammt vorhersehbar, aber immerhin ein Lichtblick im ansonsten dahinsiechenden Handlungsverlauf.

2 von 10 Punkten





Die Geisha
Im Kino leider verpasst, hat nun doch endlich die DVD ihren Weg in meinen Player gefunden. Erwartet habe ich eigentlich nicht sonderlich viel, angesichts eines amerikanischen Regisseurs, der sich der fernöstlichen Kultur annimmt. Und genau da liegt auch schon der geößte Knackpunkt des Films. Er kann sich noch so viel Mühe geben, alle Darsteller sind Asiaten, die Bauten wirken ziemlich authentisch und auch die Kultur wurde schon recht authentisch (sofern ich das beurteilen kann) eingefangen. ABER: Der Film hat eine Art amerikanischen Schleier auf der Optik. Einen Film mit asiatischen Darstellern, in Japan spielend und eine japanische Kulturtradition erörternd gehört einfach nicht von einem Amerikaner verfilmt! Lässt man diese Tatsache außen vor, oder stört sich nicht sonderlich daran, dann bekommt man ein streckenweise leicht zähes Drama vorgesetzt, deren Handlung einem zwar sehr bekannt vorkommt, aber dessen Bilderwelten man sich schwerlich entziehen kann. Vielleicht nicht gerade der typische Macho-Film, aber wenn man Lust auf was ruhiges hat, oder die Freundin mitschauen möchte, dann auf jeden Fall mal andenken.

7 von 10 Punkten





Vier Brüder
Mark Wahlberg (Der olle Schwertfischfänger) und seine 3 filmischen Brüder bedauern den Mord an ihrer Adoptivmutter. Nach und nach stellt sich heraus, dass der Mord geplant war. Da die vier Jungs es allerdings nicht so wirklich mit dem Gesetz halten, machen sie sich auf eigene Faust auf die Suche nach den Tätern und den Hintergründen. Niedrige Erwartungen stellten sich unmittelbar nach dem Einblenden des M-TV Logos im Vorspann ein. Meine schlimmsten Befürchtungen waren auf coolness getrimmte Pseudogangster, mehr als 1000 Schnitte in der Sekunde und ein Soundtrack mit dem man ansonsten aus Mitleid nicht mal die Zeugen Jehovas verjagen würde. Aber es kam alles ganz anders. Vier Brüder ist ein richtig guter Actionthriller. Er hat die nötige Härte, ist gut inszeniert und weiß die spärlichen Anfälle von Gefühlsduselei gekonnt einzusetzen. Keine meiner Erwartungen hat sich bestätigt. Sehr schön.

8 von 10 Punkten





L.A. Crash
Ich bin einfach ein Fan dieser Filme. Wenn mehrere Handlungsebenen scheinbar unabhängig voneinander erzählt werden und sich die Geschichten an irgendeiner Stelle kreuzen, dann fühle ich mich richtig wohl. Ich bestaune immer wieder die Kreativität die man für eine solche Geschichte an den Tag legen muss. Magnolia war da für mich das beste Werk. Ein richtiges Meisterwerk. L.A. Crash kommt dem auch schon sehr nah, aber durch die Begrenzung auf ein sehr konkretes Leitthema (Rassismus) erscheinen einem die Geschichten dann doch etwas zu konstruiert. So werden zwar alle Varianten des Rassismus abgedeckt, aber hier wäre weniger vielleicht mehr gewesen. Besonders schön fand ich den positiven Grundtenor des Films. Die Höhepunkte des Films münden selten in einer Katastrophe. Sehr beeindruckend.

9 von 10 Punkten






Underworld: Evolution
Kate Beckinsale in engem Latex. Der Traum vieler männlicher Geschlechtsgenossen. Auch im Sequel zu Underworld sitzt wieder alles hauteng. Was ich beim Vorgänger noch bemängeln musste, wurde hier gestrichen. Also erwarten einen hier endlich die erhoffte Portion Blut und vor allem eine straffere Erzählung, mit nur wenigen Längen. Ok, die dämliche Sexszene (Welcher Idiot hat das nur choreographiert? Selten so eine miese Sexszene gesehen) war mal wieder unnötig, zumal eh nicht viel von der guten Kate sieht, aber was solls. Auf jeden Fall seinem Vorgänger überlegen. Wenn der dritte Teil dann auch noch ein bissel was besser macht, kann man sich schonmal auf einen absoluten Oberkracher freuen.

8 von 10 Punkten


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BeitragVerfasst am: Sa, 14.10.06, 12:20    Titel: Antworten mit Zitat

Commander hat folgendes geschrieben:
die dämliche Sexszene (Welcher Idiot hat das nur choreographiert? Selten so eine miese Sexszene gesehen)

"Alone in the Dark" verpasst? Very Happy

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BeitragVerfasst am: Sa, 14.10.06, 12:34    Titel: Antworten mit Zitat

Das geheime Leben der Worte
Also mal was ganz anderes. Neben dem Popkorn-Kino (was auch seine Berechtigung hat) schau ich mir gern mal alternative Produktionen an. Diese gehört zweifelos dazu.
Der Titel allein verrät schon viel über den Film, wenn es auch erst nach dem Ansehen wirklich real wird. Es geht nicht um besondere Bilder, es geht auch nicht um besondere Charaktere, sondern es geht um Worte und die Geschichten, mit den sie erzählt werden. Die Geschichten handelt von zwei Schiksalen, die sich nun einmal treffen.
Der bei einem Unfall auf einer Bohrplattform schwer verletzte, verbrannte Ingenieur (Tim Robbins) und seine Aushilfskrankenschwester (Sarah Polley). Zwischen ihnen besteht erst einmal eine Barriere, die sich erst nach einiger Zeit durch halt Worte, durch Gespräche löst. Beide haben ihre Geschichte und beide haben nun einmal Zeit sie zu erzählen. Sie kommen sich so näher...nicht körperlich, aber emotional.

Der Film zeigt, wie man mit wenig Bild, guten Schauspielern und rein durch Worte, sogar weniger durch Gestik, etwas schaffen kann.

7 von 10 Punkten
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dahooky (30) Geschlecht: Männlich
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BeitragVerfasst am: Di, 17.10.06, 19:17    Titel: Antworten mit Zitat

Eine fatale Entscheidung

Was soll man zu diesem Film erzählen? Die Story ist sehr einfach und hat nicht aufregendes. Ein Cop-Movie in der französischen Hauptstadt. Eine Mordserie fällt einer Einsatzgruppe zu, die den beiden Mörder schnell auf dei Spur kommen.
Die Schauspieler machen ihn auch nicht interessanter. Eine AA Leiterin, ein Neuling in der Truppe, ein Farbiger, ein Rastst. Tolle Truppe! Man kennt davon niemanden und gut sind sie auch nicht.
Besondere Künste in guten Schnitten, besonderem Bild oder so hat er auch nicht. Tatort ist spannender und besser gemacht.

Und was ist nun die fatale Entscheidung? Keine Ahnung...wahrscheinlich, dass man den Film gesehen hat.

3 von 10 Punkten
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BeitragVerfasst am: Di, 17.10.06, 20:04    Titel: Antworten mit Zitat

Nobby hat folgendes geschrieben:
Commander hat folgendes geschrieben:
die dämliche Sexszene (Welcher Idiot hat das nur choreographiert? Selten so eine miese Sexszene gesehen)

"Alone in the Dark" verpasst? Very Happy

cu.


Den Bodensatz der Filmindustrie lösche ich gerne aus meinem Gedächtnis. btw. Will jemand Alone in the Dark DC kaufen? Wink
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