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Das Klima verändert sich
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dahooky (30) Geschlecht: Männlich
Moderator


Dabei seit: Jun 05
Beiträge: 1398
Wohnort: Paderborn

BeitragVerfasst am: Sa, 01.10.05, 13:54    Titel: Antworten mit Zitat

DiE GeLbWuRsT hat folgendes geschrieben:
Um die Amerikaner mache ich mir da eher weniger Sorgen.


Das war nur ein Beispiel. Du hast dann ja gleich noch weitere genannt. Abholung des Regenwaldes. Dezimierung des genetischen Codes und damit einen Einbruch in der Artenvielfalt...

Wir könnten ja echt mal wetten, was zuerst kommt. Weltzerstörung durch Waffengewalt, Umweltzerstörung, Seuche, Naturkatastrophe. Wer dann schließlich recht hat gewinnt von mir einen Blumentopf. Auch wenn der dann scheiß egal ist.
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DiE GeLbWuRsT (34) Geschlecht: Männlich
Wahrer Paderborner


Dabei seit: Jun 03
Beiträge: 1309
Wohnort: Paderborn

BeitragVerfasst am: Sa, 01.10.05, 13:56    Titel: Antworten mit Zitat

Jo. So ist das ... Evil or Very Mad

Was meinste denn mit dezimierung des genetischen Codes ?

btw: Meiner Meinung hat die Menschheit nur eine langfristige Überlebenschance, wenn die Gentechnik irgendwann in die Fortpflanzung der Menschen korrigierend eingreift. Klingt komisch, ist aber so ... Rolling Eyes
_________________

Lieber richtige Musik im Haus als House Musik

Die Mietzekatze erbricht sich an den Resten der Maus. Ich seh' das, schimpfe und motze!
Steh' auf und öffne alle Fenster vom Haus, denn überall riechts nach Mietzekotze
v. Johann König!

Iisch räspäktiier nuuar diisch, damit duus weißt, iisch liiebe diisch
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dahooky (30) Geschlecht: Männlich
Moderator


Dabei seit: Jun 05
Beiträge: 1398
Wohnort: Paderborn

BeitragVerfasst am: Sa, 01.10.05, 14:04    Titel: Antworten mit Zitat

Durch Züchtung und Genmanipulation schaffen wir es vielleicht das Pflanzen und Tier zu unserem Vorteil verbessert werden könne, jedoch sterben dadurch andere Sorten bzw Arten aus. Und was passiert? Es kommt ein Pilz, ein Virus, eine Bakterie oder was weiß ich und auf einmal sind diese "Produkte" nicht mehr resistent. Warum sollten sonst Forscher immer mehr an den großen Instituten Rückzüchtung betreiben oder gar eine Gendatenbank halten?

Man, ich klinge ganz schön GRÜN! Es regt mich aber auch manchmal auf, wenn ich diese Berichte in den Medien sehe und es nicht so viele kümmert.
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DiE GeLbWuRsT (34) Geschlecht: Männlich
Wahrer Paderborner


Dabei seit: Jun 03
Beiträge: 1309
Wohnort: Paderborn

BeitragVerfasst am: Sa, 01.10.05, 14:07    Titel: Antworten mit Zitat

Natürlich sollte Gentechnik immer unter gewissen Grundsätzen eingesetzt werden. Aber du musst überlegen, das so etwas wie die Gentechnik gezielt hervorbringt, auch andauernd durch Mutationen in der Natur entstehen kann. So ist das heutige Leben ja erst entstanden.
Letztendlich gewinnt der stärkere Organismus.
Abgehsehen davon, denke ich schon, ein gezielter Einsatz, schon im Hinblick auf die Ernährung irgendwie sein muss, früher oder später.
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Nobby (27) Geschlecht: Männlich
Admin a.D.


Dabei seit: Nov 02
Beiträge: 8026
Wohnort: Heidelberg

BeitragVerfasst am: Sa, 01.10.05, 14:07    Titel: Antworten mit Zitat

dahooky hat folgendes geschrieben:
Man, ich klinge ganz schön GRÜN!

Ja, mir wird auch schon wohlig warm um's Herz... Wink

cu.
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come on sucker, lick my battery.
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dahooky (30) Geschlecht: Männlich
Moderator


Dabei seit: Jun 05
Beiträge: 1398
Wohnort: Paderborn

BeitragVerfasst am: Sa, 01.10.05, 14:15    Titel: Antworten mit Zitat

LOL,

Mutationen sind ganz natürlich, jedoch lässt sich die Natur für eine solche Auswahl viel Zeit - ein gnadenlosen Ausscheiden. Der Mensch dagegen versucht dies ziemlich zu beschleunigen. Weiß man, ob ein Flügelschlag einen Schmetterlings nicht einen Orkan auslösen kann? Das soll gar keine Bücke schlagen zu dem anderen Topic. Es bringt einem nur vor Augen, dass nicht unbedingt das ganze Ausmaß einen Handelns beachtet werden kann. Da gehen meinr Meinung nach die Forscher manchmal ein wenig wie bei Code and Fix vor. Beispiel: Erst einmal genmanipulierten Mais in den Handel. Spätfolgen können wir ja nicht bedenken!
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ed209 Geschlecht: Männlich
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Dabei seit: Jun 04
Beiträge: 837
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BeitragVerfasst am: Sa, 01.10.05, 15:57    Titel: Antworten mit Zitat

@nobby:

Ja den meinte ich

Zitat:

Nicht nur verantwortungslose Züchtung, sondern die ganz normale so genannte "Rasse-Hunde-Zucht" führt zwangsläufig zu Schädigungen des Haplotypus. Hellmuth Wachtel (Hundezucht 2000, Gollwitzer Verlag 1997) weist zu Recht darauf hin, dass als Population nur die effektiv an der Fortpflanzung teilnehmenden Haplotypen bezeichnet und gezählt werden können. Die zum Standard gewordene so genannte "Championzucht" verstärkt dies dramatisch. Habe ich z. B. 3000 Zuchthündinnen einer "Hunderasse" und lasse sie von 50 "Champions" decken, beträgt die Populationsgrösse effektiv nur 200! Womit der Tatbestand der "heimlichen" Engzucht mit entsprechender Allelverarmung durch Gendrift schon erfüllt ist. Wachtel nannte dies treffend "Genetischer Genozid".

Die Folge ist, dass es immer mehr Rassehunde gibt, die Erbkrankheiten und krankes Erbgut tragen. Folgt man Wachtel so dürfte es mit der Vitalität der europäischen "Rassehunde" (Fruchtbarkeit, Anpassungsfähigkeit an wechselnde Umweltreize, Widerstandskraft gegen Krankheitserreger, mittlere Lebenserwartung, Inzidenz von Erbkrankheiten) in ca. dreißig Jahren endgültig zu Ende gehen. Wobei heute schon einige Rassen ohne Kaiserschnittentbindungen ausgestorben wären.

Andererseits ist bis jetzt das Leben auf der Erde noch nie komplett ausgestorben, irgendeine Schabe wirds schon ueberleben Smile
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dahooky (30) Geschlecht: Männlich
Moderator


Dabei seit: Jun 05
Beiträge: 1398
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BeitragVerfasst am: So, 02.10.05, 15:08    Titel: Antworten mit Zitat

ed209 hat folgendes geschrieben:

Andererseits ist bis jetzt das Leben auf der Erde noch nie komplett ausgestorben, irgendeine Schabe wirds schon ueberleben Smile


Das ist äußerst beruhigend, oder nicht? Wenigstens für die Schaben Laughing
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sebs (28) Geschlecht: Männlich
Moderator a.D.


Dabei seit: Nov 04
Beiträge: 1628
Wohnort: Paderborn

BeitragVerfasst am: Mi, 16.08.06, 22:11    Titel: Antworten mit Zitat

Gerade in den WDR-Nachrichten gehört:

Zitat:
WWF warnt vor Wassermangel

Die Umweltorganisation WWF fordert die Industrieländer auf, sparsamer mit Wasser umzugehen.

Andernfalls drohe auch den reichen Nationen Wasserknappheit, wie sie schon ärmere Länder erleben. Als Gründe nennt WWF den Klimawandel und die immer weiter zurückgedrängten Feuchtgebiete. An der europäischen Mittelmeerküste belasteten außerdem der wachsende Tourismus und die umfangreiche Bewässerung der Felder die Vorräte.

Der Wasserverbrauch ist weltweit sehr unterschiedlich. In australischen Städten liegt der Pro-Kopf-Verbrauch bei 300 Litern am Tag, im südlichen Afrika müssen die Menschen mit weniger als 20 Litern auskommen.
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Padin (30) Geschlecht: Weiblich
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Dabei seit: Sep 02
Beiträge: 214
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BeitragVerfasst am: Do, 17.08.06, 07:25    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist eigentlich nichts neues. Aber wenn es wirklich hart auf hart kommt, baut der Mensch einfach irgendwelche tollen Klärwerke, die das Meerwasser filtern. Dort gibt es schließlich genug H²O...
_________________
Unlägst kam ans Licht, dass mindestens ein Gefangener in Guantanamo mit Black Metal gefoltert wurde - er wurde gezwungen, über Stunden hinweg satanistischen Black Metal zu hören. Anschließend verkleidete sich der Peiniger als katholischer Priester und "taufte" den Gefangenen.

(Quelle: Rock Hard)
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Nobby (27) Geschlecht: Männlich
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Dabei seit: Nov 02
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BeitragVerfasst am: Do, 17.08.06, 10:40    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hoffe, das war Ironie... *grübel*

cu.
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ed209 Geschlecht: Männlich
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Beiträge: 837
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BeitragVerfasst am: Do, 17.08.06, 12:41    Titel: Antworten mit Zitat

An sich gefällt mir der Gedankengang auch, warum sollte man sowas ironisch sagen?
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Padin (30) Geschlecht: Weiblich
Eingelebt


Dabei seit: Sep 02
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BeitragVerfasst am: Do, 17.08.06, 13:32    Titel: Antworten mit Zitat

Ein wenig Ironie war da schon drin. Schließlich ist der Mensch faul. Da ist es einfacher, einige Dutzend Spezialklärwerke zu entwickeln, als an seinen Gewohnheiten etwas zu ändern.

Beispiel direkt von mir:
Ich bin Postbotin. Im Winter bei Temperaturen um 0°C oder darunter bin ich nach 4 Stunden Zustellung (oder auch mehr) ziemlich durchgefroren, trotz dicker Kleidung. Da kommt man nicht drum herum. Aber soll ich dann versuchen, mich mit Decken aufzuwärmen oder ist es nicht schöner, sich in eine heiße Badewanne zu legen?

Und das ist nur ein Beispiel, welches noch nicht mal groß Luxus ist. Genußduschen von mehr als 10 Minuten oder Klamotten nach ein mal tragen sofort waschen, sowas ist Luxus, was nicht sein müsste, aber wir machen es trotzdem, weil wir uns dann wohler fühlen. Menschen sind zu egoistisch, um daran was zu ändern, also ändern die Menschen woanders was, wo es ihrem Ego nicht schadet.
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Unlägst kam ans Licht, dass mindestens ein Gefangener in Guantanamo mit Black Metal gefoltert wurde - er wurde gezwungen, über Stunden hinweg satanistischen Black Metal zu hören. Anschließend verkleidete sich der Peiniger als katholischer Priester und "taufte" den Gefangenen.

(Quelle: Rock Hard)
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ed209 Geschlecht: Männlich
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BeitragVerfasst am: Do, 17.08.06, 15:12    Titel: Antworten mit Zitat

Was denn nun, im "Grosse Männer"-Thread heisst es wir sollen uns waschen und hier jetzt, wir sollen es nicht tun.

Ich tu ja gern was man mir sagt, aber es muss schon eindeutig sein!
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Padin (30) Geschlecht: Weiblich
Eingelebt


Dabei seit: Sep 02
Beiträge: 214
Wohnort: im Exil in Stuttgart

BeitragVerfasst am: Do, 17.08.06, 15:19    Titel: Antworten mit Zitat

Waschen ja, aber sparsam. Ein feuchter Waschlappen tuts auch oder so duschen, wie es mein Vater macht: Wasser an, nass machen, Wasser aus, einseifen, Wasser an, abspülen, Wasser aus...
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Unlägst kam ans Licht, dass mindestens ein Gefangener in Guantanamo mit Black Metal gefoltert wurde - er wurde gezwungen, über Stunden hinweg satanistischen Black Metal zu hören. Anschließend verkleidete sich der Peiniger als katholischer Priester und "taufte" den Gefangenen.

(Quelle: Rock Hard)
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sebs (28) Geschlecht: Männlich
Moderator a.D.


Dabei seit: Nov 04
Beiträge: 1628
Wohnort: Paderborn

BeitragVerfasst am: Sa, 19.08.06, 17:05    Titel: Antworten mit Zitat

Der FOCUS vom kommenden Montag wird sicher auch etwas zum Thema beitragen:
ARD Text hat folgendes geschrieben:
Das Nachrichtenmagazin "Focus" erscheint an diesem Montag (21. August) erstmals mit fünf unterschiedlichen Titelbildern. Zu einer Titelgeschichte über den Klimawandel gebe es regional unterschiedliche Covers, teilte der Focus Magazin Verlag in München mit.
Dabei werde gezeigt, wie München, Berlin, Hamburg, Frankfurt und Düsseldorf bei einer weiteren globalen Erwärmung im Jahr 2100 aussehen könnten. Das Magazin stützt sich dabei auf Prognosen des Hamburger Max-Planck-Instituts über die Entwicklung von Temperatur und Niederschlägen in der Bundesrepublik.


http://focus.msn.de/magazin/magazin
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ed209 Geschlecht: Männlich
Stadtbekannt


Dabei seit: Jun 04
Beiträge: 837
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BeitragVerfasst am: Sa, 19.08.06, 17:25    Titel: Antworten mit Zitat

Variant Covers! Da werden sich die Sammler aber freuen.
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FrisB (29) Geschlecht: Männlich
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Dabei seit: Dez 03
Beiträge: 1490
Wohnort: Paderporn

BeitragVerfasst am: Sa, 19.08.06, 17:35    Titel: Antworten mit Zitat

also "nicht stinken" und hygiene würde ich nicht als luxus bezeichenen!!!
_________________
merc hat folgendes geschrieben:
... effiziente energieverschwendung...
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azet (31) Geschlecht: Männlich
Wahrer Paderborner


Dabei seit: Dez 03
Beiträge: 1046
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BeitragVerfasst am: Sa, 19.08.06, 18:54    Titel: Antworten mit Zitat

Yarisha hat folgendes geschrieben:
oder so duschen, wie es mein Vater macht: Wasser an, nass machen, Wasser aus, einseifen, Wasser an, abspülen, Wasser aus...


Wie denn sonst? Gibts etwa Leute die das Wasser beim einseifen laufen lassen? *tzzzz* Laughing Stört doch nur..

Heute wars auch wieder komisches Wetter. Erst ganz anständig. Auf einmal kommt so ein heftiger Regenschauer das ich in Sekunden patschnass war. Und zehn Minuten später wieder praller Sonnenschein..
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sebs (28) Geschlecht: Männlich
Moderator a.D.


Dabei seit: Nov 04
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BeitragVerfasst am: Di, 26.09.06, 14:51    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Neue UN-Klimastudie
Deutschland drohen Hitzewellen und Dürren

Deutschland drohen in absehbarer Zeit höhere Temperaturen und verstärkte Dürren. Das Klima wird sich nach Einschätzung von Wissenschaftlern bis zum Jahr 2100 um drei Grad Celsius erwärmen, wenn der weltweite Ausstoß von Treibhausgasen nicht drastisch reduziert werden kann. Diese Schlussfolgerung ziehen von der Bundesregierung beauftragte Experten, wie die "Welt am Sonntag" berichtet.

Hitzewellen, Dürreperioden, "tropische Nächte"

Grundlage dieser Annahmen ist offenbar ein vertraulicher Entwurf für eine neue Klimastudie der Vereinten Nationen (UN). Deutschland werde demnach unter bisher unbekannten Hitzewellen und Dürreperioden leiden. Im Sommer könnten die Höchsttemperaturen in den kommenden Jahrzehnten immer wieder deutlich über 40 Grad steigen, auch werde es viel häufiger so genannte "tropische Nächte" mit Temperaturen über 20 Grad geben, hieß es. Die Arktis werde im Sommer eisfrei sein.

Die von weltweit hunderten Forschern erstellte Studie kommt dem Blatt zufolge zu dem Ergebnis, dass der Klimawandel nicht mehr aufzuhalten ist. Allenfalls das Ausmaß der Erwärmung sei noch beeinflussbar.

Klimabericht 2001 verschärft

Die Studie sei die Grundlage für den vierten UN-Klimabericht, der im kommenden Jahr verabschiedet werden soll. Sie verschärfe fast alle Aussagen des UN-Klimaberichts von 2001, hieß es. Auf deutscher Seite habe das Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie an dem Bericht mitgearbeitet.

Der Parlamentarische Staatssekretär im Umweltministerium, Michael Müller, bezeichnete den Bericht als "alarmierend". Das Papier beschreibe "einen qualitativen Sprung in der Erderwärmung zu Beginn des neuen Jahrtausends". Es sei eindeutig, dass sich Prozesse, die zur Klimaerwärmung beitragen, beschleunigten.

Alpen-Gletscher schmelzen ab

Nach Einschätzung der Wissenschaftler werden auch die Auswirkungen auf die Alpen groß sein. "Kleine Gletscher werden verschwinden, während größere Gletscher um bis zu 70 Prozent abschmelzen, allein bis zum Jahr 2050", zitiert die Zeitung aus dem UN-Bericht. Bayerns Umweltminister Werner Schnappauf hatte bereits Anfang August eine Initiative für einen Aktionsplan für den gesamten Gebirgsraum vorgestellt. Die bayerischen Gletscher seien bereits um 70 Prozent geschrumpft, hieß es. In spätestens 20 Jahren werde es nach Angaben des Ministers im Freistaat keinen Gletscher mehr geben.

Quelle: http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5942584,00.html
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